ama­zon braucht grö­ßere drohnen!

wie soll solch ein paket nur zu sei­nem emp­fän­ger gelie­fert wer­den? per lkw? lang­wei­lig. und bestimmt nicht so effi­zi­ent wie mit einer rie­sen­drohne ;)

alleine die vor­stel­lung, die­ses paket würde von ama­zon mit­tels einer drohne auf der haus­ei­ge­nen ter­rasse oder bal­kon abgestellt…

und dann ist unter all der kar­to­nage nur eine kleine lampe. man über­las den hin­weis: fragile.

danke an seanetail­ment und olaf für die­ses fundstück.

im spie­gel der lampe

lampe

im spie­gel der lampe sehen wir mehr als nur den schein von ihr.

die lampe. wir kau­fen sie auf­grund ihres designs oder ihrer funk­tion. oder bei­des. wir besit­zen sie. oft ist sie beglei­tet sie lange zeit. manch­mal ein leben lang.

sie spen­det licht. sie wärmt uns. wir füh­len uns gut, wenn wir in ihrer nähe sind. schauen wir direkt in den licht­ke­gel unter den schirm wer­den wir geblen­det. das licht, es ist so hell wie die sonne an einem wun­der­schö­nen som­mer­tag. schauen wir in die sonne, müs­sen wir niessen.

zwei gründe für eine lampe

wir kau­fen lam­pen aus zwei grün­den. das design ist gefäl­lig, damit ist sie gekauft. egal ob teuer oder selbst­ge­macht, wir ste­hen auf die krea­tion. bewun­de­rung für den fall des lich­tes, der ein­zig­ar­tig scheint. beim gang durch die stadt fin­det sich keine wie sie. wir ach­ten dar­auf, dass sie ein uni­kat ist.

die funk­tion führt uns zu ihr. sie wirft das licht in den raum. eine neon­röhre im kran­ken­haus fla­ckert, aber sie scheint. das licht im trep­pen­haus wird durch den zeit­schal­ter reguliert.

der spot im flug­zeug scheint auf uns und über uns wie ein grö­ßer wer­den­der hei­li­gen­schein. die schreib­tisch­lampe spen­det uns das gol­dene licht für den genuss der buch­sta­ben bei einem glas rotwein.

im spie­gel der lampe

der gedanke nährt zwei­fel und doch schafft sie es. die lampe als sol­che besteht oft­mals aus dem leucht­mit­tel, einer fas­sung und einem schirm. der lam­pen­schirm bestimmt die rich­tung und größe des licht­scheins um die lampe herum.

ist der schirm trans­pa­rent oder eher trüb, ist er hell oder dun­kel, davon hängt auch ab, ob und was sich darin spie­gelt. es ist der lam­pen­schirm, der die lampe und ihr licht in einen grö­ße­ren zusam­men­hang rückt.

lam­pen­schirme sind auf den ers­ten blick pro­fan oder magisch. auf den zwei­ten blick spre­chen sie über den ort und die umge­bung. sie len­ken unse­ren blick auf das dane­ben, auf das außer­halb des durch die lampe ange­strahl­ten punktes.

sie füh­ren uns abseits vom licht­ke­gel zu unter­schied­lichs­ten per­spek­ti­ven auf etwas, dass sich in unse­rer nähe befin­det. ein haus etwa, das sich spie­gelt und je nach unse­rer hal­tung oder ent­fer­nung vom lam­pen­schirm grö­ßer oder klei­ner, hel­ler oder dunk­ler, ver­dreh­ter oder ent­fes­sel­ter wirkt.

das spie­gel­bild ist fein­glied­rig und ver­än­dert sich in dem maße, in wel­chem wir uns bewe­gen. die abhän­gig­keit ist offen­sicht­lich. aber unsere neu­gierde ist geweckt.

(tl;dr — lampe: http://de.wikipedia.org/wiki/Lampe, wor­über wir uns kaum bis gar keine gedan­ken machen: das spie­gel­bild eines lampenschirms)

social web enthusiast