wie nah doch die trauer der freude ist

20 jahre ist es her, sagt die repor­te­rin. 20 jahre denke ich ver­blüfft. sofort denke ich an meine frü­here kol­le­gin. sie ist mit herz und ver­stand bos­nie­rin. sie war am wochen­ende bei der gedenk­ver­an­stal­tung für sre­bre­nica dabei.

auch dabei war der ser­bi­sche minis­ter­prä­si­dent. er kam, sah, legte blu­men nie­der und … wurde vom platz gefegt durch steine und alles mög­li­che was man so zu fas­sen bekam, um es nach ihm zu werfen.

mir kamen die trä­nen. zum ers­ten mal ver­mochte ich zu ermes­sen, welch unend­lich gro­ßes leid über die men­schen kam. wenn es nach zwan­zig jah­ren noch so leben­dig und streit­voll ist…

freude.

ich dachte an #big­foot und wie er wächst, wie er lacht, manch­mal schon zwin­kert, dann wie­der geckert und schlitz­oh­rig “Da” sagt und mit dem Fin­ger in die Weite zeigt und seine Eltern dar­auf hin­ein­fal­len und er sich freut wenn er merkt, das mama und papa gar nichts ent­deckt haben.

viel­leicht soll­ten wir alle ein­fach nur ein wenig dank­bar­keit emp­fin­den. für die men­schen, die uns beglei­ten. für die men­schen, die für uns da sind, wenn wir sie brau­chen. für die men­schen, die uns brau­chen, für die, für die wir da sind. für all jene, die wir lieb haben. denn: sie alle wer­den immer mit uns sein.

das leben ist schön und auch wie­der nicht. es ist unser leben und das, was wir dar­aus machen, wie es sich für uns anfühlt.

Arti­kel­bild: Pray­ers for Nepal by Alice Pop­korn, CC BY 2.0

han­gout zu blog­ging für mak­ler oder ein­mal zurück in die zukunft (video)

es ist schon wie­der ein wenig zeit ins land gegan­gen. das gefühl, das die zeit ima­gi­när an einem vor­bei­zieht und ein wenig gehäs­sig den hut lüf­tet, es beschleicht mich die­ser tage wieder.

aber viel­leicht ist es auch ein­fach nur eine frage des moments. zu spät ist es ja nie, aber es gibt augen­bli­cke, da weiß man, was zu tun ist.

zwei video­ge­sprä­che zwi­schen ges­tern, heute und zukunft

die bei­den nach­fol­gen­den video-gespräche wur­den in den letz­ten wochen aufgenommen.

warum soll­ten mak­ler eigent­lich blog­gen? gute frage, die immobilienscout24 da gestellt hat.

ande­rer­seits: warum sol­len sie es nicht?

nach­weis­lich infor­mie­ren sich immer mehr men­schen online, bevor sie einen kauf abschließen.

des­halb haben wir, chris­tiane ehmann  und roland kampmeyer, uns zusam­men­ge­setzt und dar­über dis­ku­tiert, was man tun kann, wenn man eine immo­bi­li­en­mak­ler ist.

und hey, die meis­ten haben keine +500 mit­ar­bei­ter, son­dern 2–10. es han­delt sich also um soge­nannte KMUs.

du bekommst eine anfrage für ein video-interview von michael kleina, sagst ja und her­aus kom­men runde 22 minuten.

sie gehen von mei­nem wer­de­gang über die eigene kri­sen bis hin zu tipps für krisengeplagte.

das gespräch und sein ver­lauf waren impro­vi­siert, was heißt: es gab kei­nen plan, wie wir es füh­ren werden.

ich sprach über Situa­tio­nen, die 4–5 Jahre zurück­lie­gen, über Situa­tio­nen, an die ich lange nicht mehr gedacht habe.

ich danke an die­ser stelle einem men­schen, der mir damals bei­stand. und heute? wir ste­hen lose in kon­takt, aber immer, wenn wir mit­ein­an­der spre­chen, ist es für mich wie ein heimspiel.

die­ser blog­ger, der aus sei­ner erfah­rung her­aus wußte, mir zu hel­fen, ist mir seit­dem ein vorbild.

vor­bild hört sich immer so for­mell an. aber zwei dinge nehme ich seit damals mit auf mei­nen weg:

wis­sen tei­len macht mehr sinn, als es für sich zu behal­ten. und: in kate­go­rien wie kon­kur­renz zu den­ken, bringt dich nicht vorwärts.

sou­ve­rä­ni­tät und ver­trauen in die eigene kraft brin­gen dich zu dei­nen zielen!

wirst du mich auch noch lie­ben, wenn ich nicht mehr jung und hübsch bin?

jung und hübsch

eine frage, die viele men­schen umtreibt. irgend­et­was hat sie in ihrer liebe ver­un­si­chert. sie hof­fen. sie malen sich aus wie es wäre, wenn sie nicht mehr da wäre.

die liebe.

viel­leicht kann da die­ses brett hel­fen. im ori­gi­nal von lana del rey, hier ein wenig ver­mixt von lena lindbergh.

die frage wird blei­ben, aber viel­leicht hilft es der liebe, die frage nach der zeit die­ser zu über­las­sen. die ant­wort kommt,  wenn die frage gestellt wird.

ob es das pro­bate ist, diese frage über­haupt zu stel­len, weiß nie­mand. liebe ist für alle und jeden etwas ande­res. anders über­wäl­ti­gend, anders bedrückend.

für den einen/die eine flüch­tig, wie ein schmet­ter­ling, mal hier und mal da, aber immer mit einer gehö­ri­gen por­tion durst.

für mich ist es etwas ganz beson­de­res, auf das ich acht geben will heute und in allen tagen.

klingt pathe­tisch. aber es ist so und es ist wun­der­schön wie es ist.

wenn sie die augen öff­net und mich aus vol­lem her­zen anstrahlt, dann …

wenn sie die augen öff­net und die trä­nen­aus vol­lem her­zen flie­ßen, dann …

ja dann will ich da sein. für sie. mit ihr tan­zen. mit ihr lei­den. sie lieben.

punkt.

Arti­kel­bild: Mar­tin Abegg­len, hübsch, https://flic.kr/p/6N4ERz

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