Archiv der Kategorie: events

luxuszugblick ii

P147

situation: fensterplatz am vierertisch im vollbesetzten ice mit zwei zugteilen auf dem weg nach münchen bei sonnenschein.

wie an einen solchen platz mit dieser herrlichen aussicht auf das vorbeiziehende (urbane) grün kommen, wenn man gar keine reservierung besitzt?

mit geduld und ein wenig glück. schaffner fragen wo freie plätze sind. keine nicht-reservierten sitzplätze als antwort zu erhalten ist ja die förmliche aufforderung erst recht ein plätzchen ausfindig zu machen.

waggon für waggon wird durchforstet und reservierungen links und rechts vom gang im vorbeigehen gescannt. dabei interessant sind reservierte plätze die nicht in anspruch genommen wurden.

und siehe da – ein freier platz. was weitgehend unbekannt ist: reservierungen werden eine station nach fahrtantritt wohl nicht mehr angezeigt.

und so schaust du während du diese zeilen tippst immer mal aus dem fenster auf das sonnige land durch welches man fliegt und dankst der person gedanklich mehrfach, dass sie ihre reservierung nicht in anspruch genommen hat.

und es ist ein schönes land, an welchem wir vorbeifliegen mit vielen aeckern, solarpanel-feldern, burgen und windrädern.

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Petting, Raketen und Piraten

ein gespräch in der jüngsten zeit wird mir noch länger erinnerlich bleiben, weil es mich sehr nachdenklich stimmte in bezug auf die gesellschaftliche kritikfähigkeit in unserem land und was diese überhaupt noch hergibt. viel scheint es nicht zu sein…

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(bild: „nur ein flashmob?“, eckhart lohse und volker zastrow in der f.a.s., s. 12, 06.05.2011)

die gesprächspartner waren sich einig, dass diejenigen, die vor dreißig jahren die etablierten parteipolitiker kritisierten, heute genau deren position einnehmen, wenn es um die piraten geht. die einst kritisierten sind zudem geworden, was sie einst ablehnten. sie kommen vom petting und wurden zu raketen.

die ablehnung trägt mitunter aber weit größere früchte als nur die, die den piraten insgeheim dient, was aber keiner merken will. sie führt zu auswüchsen, die ich für unvorstellbar hielt in einer gesellschaft, die so viel wert legt auf mülltrennung, erneuerbare energien, mobiles arbeiten oder cafe latte. mal ganz abgesehen vom grundrecht auf die freie entfaltung der persönlichkeit. verbale anfeindungen, die sich gewaschen haben und den rückzug vom arbeitsplatz zur folge haben.

petting statt raketen. eine chimäre. die raketen fliegen. und es sind mehr denn je.

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5. twitt­woch düs­sel­dorf im nrw forum präsentiert tho­mas gerwers

in zwei­ein­halb wochen ist es wie­der soweit: der 5. twitt­woch düs­sel­dorf fin­det statt. und wie letzte woche bereits geschrie­ben, mit einem span­nen­den thema. und was darf da natür­lich nicht feh­len? genau, span­nende leute zu ver­bin­den. einer von ihnen ist tho­mas gerwers.

Gerwers-portrait

tho­mas ger­wers, 46, ist chef­re­dak­teur und mitherausgeber des fotografen-magazins pro­fi­foto (www.profifoto.de). seit zwei jahr­zehn­ten beglei­tet er die pro­fes­sio­nelle foto­szene und ist inti­mer ken­ner sowohl der krea­ti­ven, als auch der tech­ni­schen und berufs­stän­di­schen aspekte des bil­der­ma­chens. als mit­glied zahl­rei­cher wett­be­werbs­ju­rys ver­fügt er über eine insi­der­per­spek­tive, was das krea­tive schaf­fen der ange­wand­ten, pro­fes­sio­nel­len Foto­gra­fie angeht.

auf­grund sei­ner tätig­keit ist tho­mas ger­wers dem ein oder ande­ren foto­ken­ner bestimmt bekannt. denn neben sei­ner chef­re­dak­teur­stä­tig­keit sitzt tho­mas ger­wers auch in diver­sen jurys des landes.

wir und auch das nrw-forum freuen uns, dass tho­mas ger­wers uns an die­sem abend besucht und uns einige ein­bli­cke in seine welt der foto­gra­fie schenkt.

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