foursquare in den usa

nachdem ich letzten donnerstag drüben auf posterous ein bisschen was zu foursquare und seinem einfluss auf uns schrieb, kam ich via facebook mit @muellermm darüber ins gespräch, der gerade in den usa ist. genauer gesagt weilt er in savannah im bundesstaat georgia. dort studiert er graphic design am savannah college of art and design (scad) und absolviert seinen master of fine arts.

ich kam mit marc via twitter in kontakt, als er seine bachelor-arbeit über personal branding schrieb. ich half ihm ein wenig, seine umfrage zum thema weiterzuverbreiten. wie er selber sagt, las er mal vor 4 oder 5 jahren zufällig im pr-blogger von klaus eck zum thema.

aber nun zu unserem facebook-dialog, in dessen verlauf marc seine bisherigen erfahrungen in den usa darstellt und die ich interessant finde…

marc: seit ich in den usa bin merke ich auch, wie ich viel mehr drauf achte, ob ein geschäft spezielle deals über foursquare anbietet.

ich: aha. kannst du mal bitte kurz deinen eindruck zum besten geben, wie und wo dir foursquare täglich begegnet? könnte mir vorstellen, dass das für den einen oder anderen unter uns interessant ist.

marc: hm, das ding ist, bisher habe ich relativ wenig konkrete specials gefunden wo es sich lohnen würde. auffällig ist, dass hier nicht wenig läden drauf hinweisen, dass sie bei foursquare präsent sind. ich würde schätzen, sie nutzen es also eher in dem sinne, dass die leute doch bitte allen erzählen sollen, dass sie dort sind. starbucks bot neulich zum jubiläum massiv rabatte und gutscheine für foursquare-checkins an. ich hätte ursprünglich deutlich mehr erwartet, was die beteiligung der leute angeht, zumal ich um mich herum den absoluten smartphone-boom erlebe. ich habe bisher noch keinen kennen gelernt, der kein smartphone hat. da würde es sich ja ohne ende lohnen, das mal zu pushen…

ich: das ist interessant. mhm. smartphone boom, aber ohne foursquare?

marc: ja, die meisten haben zwar smartphones, nutzen derartige möglichkeiten aber nicht. nichtmal wirklich viel mit emails wird gearbeitet. überwiegend ist es eher so ein „endlich kann ich unterwegs facebook checken“.

ich: ok. und twitter?

marc höchstens privat. wenn ich erzähle, wofür ich twitter nutze, werde ich auch immer eher merkwürdig angeschaut. „das macht doch so keinen spaß“.

ich: und das alles im mutterland von facebook, twitter und foursquare… erstaunlich.

marc: foursquare ist halt noch nicht vollends im mainstream, denke ich. twitter nutzt halt jeder individuell, und nicht immer zwingend professionell.

ich: das ist mir schon klar, daß auch in amerika die beiden services nicht mainstream sind. aber dein eindruck erinnert mich irgendwie an deutscheland 😉

marc: ja, mich auch. bin auch verwundert drüber.

vielen dank marc für deinen kurzen persönlichen eindruck. ergo: amerika ist auch nicht weiter als deutscheland oder umgekehrt 😉

4 Gedanken zu „foursquare in den usa“

  1. Ich denke, das macht durchaus Sinn mit NYC und SF. Als ich in Hamburg war oder Berlin wurde Foursquare auch deutlich mehr genutzt als zuhause in Bremerhaven, oder Bremen. Dazwischen liegt irgendwo das Mittelmaß. Aber ich fand es wichtig mal zu zeigen, dass es gar nicht so viel anders ist.

  2. Den Eindruck von Marc kann ich nicht teilen. Ich bin gerade in New Nork und erlebe einen enormen Foursquare Boom. Habe z. B. in der letzten Woche zwei kostenlose Getränke für das bloße Einckecken erhalten. Neue und angesagte Locations zu entdecken funktioniert auch wunderbar über Foursquare.

    Klar, die Jungs haben in NYC ihr HQ, aber ich denke in SF wird es ähnlich sein. Dies sind imho auch die beiden Städte die man sich anschauen muss.

    Grüße aus NYC,

    Jo

    1. Hi Jo,

      danke für Deinen Kommentar.

      Klar wird sich das von Stadt zu Stadt unterscheiden. Das NY und SF Turbinen für Foursquare & Co. sind ist klar. Aber sind sie auch repräsentativ? Wahrscheinlich ebensowenig wie Savannah, wo Marc gerade ist.

      Aber das ist doch gerade das Spannende. Von Big Apple oder San Francisco erwarte ich das 1st Mover Verhalten, in Savannah ist es anders. Man nutzt es nicht in dem Maße wie wir hier vielleicht erwarten würden und wenn dann für andere Dinge und das noch in einer Altersgruppe, von der man es erwarten könnte, dass sie überdurchschnittlich engagiert ist.

      lg jo

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