Schlagwort-Archive: Andre Paetzel

das neue wagen: hurra!

ihr habt es gestern vielleicht gelesen. In irgendeinem stream. vielleicht aber auch nicht. man bekommt ja schließlich nicht alles mit. wie auch immer: ich werde das neue wagen. so wie vor zwei jahren. hurra!

anno 2010 kündigte ich meinem damaligen arbeitgeber alma mater. ich wollte neues wagen. das neue war dann, nahezu vierundzwanzig stunden online zu sein, zu schauen, was im social web passiert, darüber zu bloggen, zu twittern, zu facebooken, zu diskutieren. aber das alles mit einem ziel. ich wollte einen job. einen job, in welchem ich genau dieses auch machen konnte. indem ich mich einbringen konnte mit der erfahrung, die ich gesammelt habe. dazu zähle ich die gespräche, denen ich im social web beiwohnte, die menschen, die ich on- wie offline traf und so weiter und sofort. jedoch: ich war arbeitslos. wie gesagt: ich hatte gekündigt. gekündigt, weil ich wusste, dass ich mein ziel erreichen würde. das war ein wagnis. aber manchmal muß man im leben ein solches eingehen. denkt mal drüber nach.

nun, dann geschah etwas, mit dem ich nicht rechnete und was ich nicht mehr einwandfrei rekonstruieren kann. ein blogger und zur damaligen zeit auszubildender bzw. dann junior konzeptioner von grey wurde auf mich aufmerksam. wie genau und warum überhaupt kann ich so genau nicht mehr sagen. aber andre paetzel wird sich bestimmt noch erinnern, denn er meinte, ich solle doch einfach mal nach düsseldorf kommen und meine gedanken über das social web vortragen.

um es abzukürzen: ich bin tatsächlich ins rheinland gefahren. allerdings und das ist mein ernst: ich dachte im anschluss an den vortrag bei aller freude nicht im traum daran, das ich mal in einer werbeagentur, zumal dieser renommierten, arbeiten würde. vielmehr war ich ein klein bisschen stolz auf mich, dass ich überhaupt einmal die möglichkeit bekam, meine gedanken zum thema mit interessierten offline zu teilen. zwei monate später fing ich bei grey an.

in diesen zwei jahren ist viel passiert. andre verließ die agentur und folgte dem ruf des vormaligen grey chairman`s frank „stuhlmann“ dopheide. ich legte nach und nach meine unsicherheit ab und ideen sowie taten an den tag. immer häufiger sauste ich ins büro meines chefs und unterbreitete ihm dieses und jenes, was man umsetzen könne oder gar müsse, um das profil der agentur im social web zu schärfen. und er ließ mich oft gewähren, trieb mich an. aber: er forderte immer eine klare argumentation. denn eines sollte klar sein: social media schön und gut. aber es ist und darf kein selbstzweck sein, wenn man für ein unternehmen oder eine marke im social web unterwegs. und doch: die persönliche leidenschaft und der enthusiasmus sollten dabei nicht zu kurz kommen. ich denke, gesunder menschenverstand hilft dabei.

es gab in diesen zwei jahren auch kniffelige situtationen, momente der enttäuschung, tage voller sonnenschein, tage höchster belastung, im grunde eigentlich alles, was jeder von uns aus seinem arbeitsleben hoffentlich kennt. und ich muss sagen, das ich im nachhinein sehr froh darum bin, weil ich viele wichtige erfahrungen gesammelt habe. erfahrungen, die mich als mensch, als social web enthusisasten oder einfach nur als  arbeitnehmer weitergebracht haben.

eines ist mir dabei immer wichtig gewesen: grey. das wohl der marke grey. und die ist nur so gut, lebendig, raffiniert, ideenreich, kreativ, zukunftsorientiert oder weitsichtig, wie die menschen es sind, die sie leben. und ich habe sie gerne gelebt, verteidigt, für sie eingestanden und mit ihr gelacht! ich habe viel von ihr gelernt. und: ich verlasse sie mit schwerem herzen.

aber: ich wage jetzt das neue. wieder. ich gehe einen neuen schritt. wie vor zwei jahren mag ich ein wagnis eingehen. aber ich gehe es gerne ein. in mancher hinsicht von herzen gerne. vielleicht muss ich es sogar auch eingehen. auf jeden fall aber wird es mich auf meinem weg weiterbringen.

yu-ting, dir wünsche ich ganz viel spaß, neugierde und ideen!

rock ’n‘ roll 🙂

fortsetzung folgt.

About Johannes Lenz

social webzopf, #corporate #social #communications @starcomgermany & @akom360 and fan of #werder

jeux d`eaux – 4. twittwoch düsseldorf in der tonhalle

ein wunderbarer abend war das, den wir da am letzten mittwoch miterleben durften. das lag daran, dass andré und mir bei der organisation sowie abends etwa mit daniel fiene und herrn paehler solide moderationspower und einfallsreichtum zur seite standen, wenn ich an amiando und die dortige veranstaltungsseite denke.

(Klicke auf das Bild links und gelange zur Onlineversion des RP-Artikels)

zudem muss ich die tonhalle als host, stellvertretend in person von herrn becker loben. jetzt hat die facebook seite der tonhalle düsseldorf doch eine gute portion mehr fans als zuvor, was ihn und uns sehr freut, aber ebenso wichtig war es, dass wir mit 170-180 gästen auch menschen in die tonhalle locken konnten, die sonst vielleicht nicht so viel damit zu tun haben oder gerade deswegen kamen. genau weiß man es ja nicht 😉

dann waren da drei wunderbare speaker mit anna frost, flo meimberg und hans hoff, die routiniert aber alle auf ihre eigene art sympathisch sich den fragen von fiene und paehler stellten und es so gar nicht langweilig wurde.

tja und zwischendurch hatte ein junger mann seinen auftritt. igor levit, der uns mit seiner interpretation von jeeux d`eaux, den wasserspielen, von maurice ravel nicht nur genau das richtige stück auserkoren hatte, sondern viele anwesende in seinen bann zog, was in erster linie an seiner virtuosität und nicht zuletzt auch an der rotunde lag, in welcher wir uns befanden.

was wäre noch zu sagen? da trifft sich der twittwoch zum vierten mal in düsseldorf und kaum einer kann twittern, weil es kein netz gab. wie brachte es markus doch so schön auf den Punkt:

und klar, da können wir sicherlich noch dran arbeiten, daß das in zukunft besser wird.

jetzt bin ich mit diesem meinem kleinen nachbericht auch schon am ende angelangt. aber ich will noch zwei aspekte anmerken.

erstens werden andré und ich uns weiterhin darum bemühen, den twittwoch düsseldorf unterhaltsam wie auch abwechselungsreich zu gestalten. dafür brauchen wir zweitens aber auch sponsoren, sowohl was die location angeht, als auch was die technik und das anschließende beisammensein betrifft.

also: wenn ihr jemanden kennt, der jemanden kennt, dann gebt ihm bescheid! ihr wisst wofür wir beide stehen 😉

schließlich noch mal ein paar links für alle zu den blogposts und artikeln rund um den abend:

blogposts

fiene & der twittwoch-rückblick (link zum podcast)

wasmitmedien – folge 253 (inkl. podcast und bildern der tonhalle)

4. twittwoch düsseldorf in der tonhalle

4. twittwoch düsseldorf: von cowboys, ölmänteln und einem pianisten in der tonhalle

rückblick auf den 4. düsseldorfer twittwoch in der tonhalle

twittwoch! (inkl. weiterer fotos)

vierter düsseldorfer twittwoch in der tonhalle

4. twittwoch

presse

„twittwoch“ blogger treffen sich in der tonhalle

sollte ich blogposts oder artikel vergessen haben, dann nennt sie einfach via kommentar. ist doch schön, wenn wir ne kleine übersicht der eindrücke von diesem coolen abend haben.

alle, die mitgewirkt haben, daß dieser abend so ein erfolg wurde, gilt mein herzlicher dank! und der nächste twittwoch kommt bestimmt 😉

About Johannes Lenz

social webzopf, #corporate #social #communications @starcomgermany & @akom360 and fan of #werder

4. twittwoch düsseldorf presents hans hoff

wie letzte und diese woche bereits angekündigt, wird am 13.07.2011 der 4. twittwoch düsseldorf (dort auch Link zur Anmeldung) stattfinden.

nun dürfen wir nach @annafrOst@flomeimberg als dritten speaker hans hoff ganz herzlich an bord begrüßen!

wir haben eine talentierte modebloggerin, einen talentierten kurz-geschichten-twitterer und in diesem reigen darf hans hoff nicht fehlen: wir sprechen mit dem medienkritiker der süddeutschen zeitung über talent in den medien. was ist ein talent? gibt es die überhaupt heute noch? ist daniel katzenberger ein talent? oder kam nach stefan raab nichts mehr? wir sind auf seine meinung gespannt.

hans hoff (55) ist freischaffender journalist in düsseldorf, war zehn jahre lang medienredakteur der rheinischen post und bestreitet derzeit seinen lebensunterhalt durch beiträge für die süddeutsche zeitung, die welt am sonntag und das fachmagazin „journalist“.

zudem betreut er seit über 20 jahren den musikteil des stadtmagazins „biograph“. in einem früheren leben hat er als diplomierter sozialpädagoge beim jugendamt düsseldorf gearbeitet und ist in dieser zeit durch erste beiträge für den magazin-klassiker „sounds“ in den journalismus abgerutscht.

wir freuen uns auf einen wunderbaren abend mit anna frOst, flo meimberg, hans hoff und euch!

danielandré und johannes

p.s.: noch gibt es rund 40 karten… also, greift zu! jetzt 🙂

About Johannes Lenz

social webzopf, #corporate #social #communications @starcomgermany & @akom360 and fan of #werder