die birne — ein stilleben

die birne. wir asso­zi­ie­ren mit ihr in den meis­ten fäl­len die farbe gelb. manch­mal ist sie auch grün. wenn sie reif ist, wird sie schwer und bekommt zuneh­mend punkte auf ihrer haut. ganz wie die som­mer­spros­sen in unse­rem gesicht. die birne ken­nen wir auch vom obst­sa­lat. man­che essen die­sen mit fri­schem, cre­mi­gen joghurt zum früh­stück. oft­mals heißt die gelbe baum­frucht helene. oder wil­liams christ.

die birne wird von wiki­pe­dia als kli­mak­te­ri­sche frucht gehan­delt. das heißt, die birne ist uns men­schen ähnli­cher als wir mei­nen, denn sie benö­tigt sau­er­stoff zum atmen. es ist ihr lebens­eli­xier im sinne eines viel­schich­ti­gen rei­fungs­pro­zes­ses. eben ganz wie bei uns menschen.

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luxus­zug­blick ii

P147

situa­tion: fens­ter­platz am vie­rer­tisch im voll­be­setz­ten ice mit zwei zug­tei­len auf dem weg nach mün­chen bei sonnenschein.

wie an einen sol­chen platz mit die­ser herr­li­chen aus­sicht auf das vor­bei­zie­hende (urbane) grün kom­men, wenn man gar keine reser­vie­rung besitzt?

mit geduld und ein wenig glück. schaff­ner fra­gen wo freie plätze sind. keine nicht-reservierten sitz­plätze als ant­wort zu erhal­ten ist ja die förm­li­che auf­for­de­rung erst recht ein plätz­chen aus­fin­dig zu machen.

wag­gon für wag­gon wird durch­fors­tet und reser­vie­run­gen links und rechts vom gang im vor­bei­ge­hen gescannt. dabei inter­es­sant sind reser­vierte plätze die nicht in anspruch genom­men wurden.

und siehe da — ein freier platz. was weit­ge­hend unbe­kannt ist: reser­vie­run­gen wer­den eine sta­tion nach fahrt­an­tritt wohl nicht mehr angezeigt.

und so schaust du wäh­rend du diese zei­len tippst immer mal aus dem fens­ter auf das son­nige land durch wel­ches man fliegt und dankst der per­son gedank­lich mehr­fach, dass sie ihre reser­vie­rung nicht in anspruch genom­men hat.

und es ist ein schö­nes land, an wel­chem wir vor­bei­flie­gen mit vie­len aeckern, solarpanel-feldern, bur­gen und windrädern.

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luxus­zug­blick

P234

zug­fah­ren kann sehr anre­gend sein. gar luxu­riös. spe­zi­ell dann, wenn der blick durch den zug wan­dert ohne den hin­ter­ge­dan­ken, wann man end­lich wie­der aus der sar­di­nen­buechse aus­stei­gen kann.

gibt es beim rei­sen etwas schlim­me­res als das per­ma­nente beklem­mungs­ge­fühl, aus­ge­löst durch die vie­len nach­barn und die immer dün­ner wer­dende luft?

ein ice. er rollt durch die dun­kel und kalt dalie­gende repu­blik. es ist still. eine chips­tu­ete könnte zu einem auf­stand füh­ren, würde lange genug mit ihr gera­schelt. Oder ein klei­nes müdes Kind.

der zug ist nicht über­ma­es­sig voll und doch sind fast alle plätze im wag­gon belegt. oder sehen belegt aus. denn eine Jacke oder eine lap­t­op­ta­sche machen noch kei­nen passagier.

es ist die masche mit der tasche. die gros­sen und klei­nen uten­si­lien füh­ren dazu, dass ihre besit­zer in der regel zwei plätze, bei glei­chem arran­ge­ment des gegen­übers an einem vie­rer­platz auch ent­spre­chende bein­frei­heit genießen.

ob die­ses luxus müs­sen andere lange nach dem ein­stei­gen voll­be­packt durch den zug eilen auf der suche nach einem freien platz.

die, die zu die­ser zeit ent­spannt den luxus­zug­blick durch den wag­gon auf­ge­setzt haben, küm­mert es nicht. sie sind ent­spannt, strah­len selbst­be­wusst­sein aus und tip­pen auf ihren gro­ßen und klei­nen tas­ta­tu­ren herum. sie sind geschaef­tig. sie inter­es­siert es auch nicht, ob ihnen gerade luxus widerfährt.

wenn aber jemand die masche mit der tasche durch­schaut und sich nie­der­lässt, ist es vor­bei mit dem gene­rö­sen blick. die stim­mung ver­än­dert sich bin­nen sekun­den. wärme und ent­span­nung wei­chen bit­ter­boe­ser kälte und abnei­gung. blitze direkt aus dem hades tref­fen den neuankömmling.

zu spaet.

luxuszugblick-platz is occupied!

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porte­mon­naie

P181

die geld­börse ist uns neben dem smart­phone das wich­tigste aces­soire, wel­ches wir täg­lich bei uns führen.

unter ver­schie­dens­ten for­men und stof­fen sticht doch nach wie vor das ver­na­ehte lederne porte­mon­naie hervor.

wie den men­schen auch sieht man ihm seine zeit an. risse, ver­wer­fun­gen, löcher oder lose fäden. sie alle zeu­gen von der leben­dig­keit des gegen­stan­des, von der seele, die ihm innewohnt.

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barcampruhr4 — ick freu mir!

mit der warm-up party mor­gen abend beginnt inof­fi­zi­ell das offi­zi­ell von ste­fan evertz aus­ge­rich­tete  bar­camp ruhr 4 (hash­tag #bcruhr4). loca­tion ist das unper­fekt­haus in essen. ende ist am sonntag.

warum eigent­lich teilnehmen?

ich werde vor ort das eine oder andere bekannte gesicht tref­fen, mich aus­tau­schen, neue gesich­ter ken­nen­ler­nen, neues erfah­ren, dis­ku­tie­ren, ein wenig blog­gen und twit­tern und letzt­lich schauen, ob und inwie­weit ich input und inspi­ra­tion für meine beruf­li­che arbeit mit­neh­men erhalte. klar, es ist ein flie­gen­der übergang zwi­schen spaß und arbeit. schließ­lich kann ich in mei­nem job das tun, was irgend­wie als hobby begann. ein wah­rer luxus, den ich sehr zu schät­zen weiß.

wo finde ich noch kar­ten und infos?

natür­lich könnt ihr ein­fach mal auf der seite des barcamp ruhr vor­bei­schauen. zudem haben neben ste­fan auf hinrrinde.de auch das pott­blog und 50hz unter dem aspekt “das sollte ich wis­sen” dar­über geschrie­ben. dane­ben gibt es natür­lich auch einen account auf twit­ter (@BarCampRuhr), der ab frei­tag­abend über das wochen­ende sicher­lich live berich­ten wird. wie über­haupt auch ein groß­teil der etwa 200 teil­neh­mer mit inter­net­fä­hi­gen gerä­ten aus­ge­stat­tet sein wird. was tickets angeht: ver­sucht es via face­book und twit­ter oder ein­fach die bar­cam­pruhr seite ansteu­ern. das glei­che gilt für über­nach­tun­gen, wobei einer der vie­len spon­so­ren (nokia, win­dows phone, otto, techs­mith, metro group, next, steue­rung b, mixxt, medien.nrw), näm­lich nokia mit der Qt WG schon mal ne nette Option bereit­stellt. aber: es gibt nur 6 plätze. bes­ser ges­tern als heute anmelden. und jetzt würd ich sagen: die vor­freude steigt! auf ein abwechs­lungs­rei­ches und span­nen­des wochenende!

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eng­li­sche oder japa­ni­sche welt-blogosphäre?

so sieht sie also zur­zeit aus die weite welt der blogs. wuß­tet ihr, daß darin die meis­ten blogs (37%) auf japa­nisch geschrie­ben wer­den, knapp gefolgt von eng­lisch­spra­chi­gen blogs (36%)? ob es nun, wie die gra­fik von infographiclabs.com fest­stellt, tat­säch­lich laut blog­pulse 146.628.598 blogs auf der welt gibt, kann ich jetzt mit sicher­heit nicht sagen ;) ändert aber nichts dran, daß es sehr beein­dru­ckend ist.

und die top ten blogs auf der welt zur­zeit soll­ten euch auch bekannt vor­kom­men… wenn nicht dann eben jetzt mal den rss-reader anwer­fen ;) — wobei man auch ruhig das eine oder andere außen vor las­sen kann. denn eure bekann­ten / freunde / fol­lo­wers / kon­takte oder fol­lo­wers wer­den euch damit sicher­lich ver­sor­gen. ihr müßt nur wis­sen, wo und in wel­chem teil eures social web universums.

  1. huf­fing­ton post
  2. tech­crunch
  3. giz­modo
  4. mas­hable
  5. gawker
  6. eng­ad­get
  7. tmz
  8. boing boing
  9. the daily beast
  10. read­writ­web

und wenn man sich jetzt mal über­legt, das von die­sen top ten blogs der welt vier aus­schließ­lich um gos­sip küm­mern… puuh, da werde ich mei­nen fee­dre­a­der aber mal schön von fernhalten.

 

State_of_the_blogosphere_w600

 

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#twd proudly pres­ents 3rd speaker

amir kas­saei ist wer­ber. aber nicht irgend­ei­ner, son­dern einer der bes­ten der welt. laut dem krea­tiv­ran­king the big won war er in den letz­ten jah­ren unter den drei bes­ten krea­ti­v­chefs der welt und wurde 2009 zum bes­ten krea­ti­v­chef der welt erklärt.

von 2008 bis 2009 war er vor­stands­spre­cher des deut­schen adc. und wie man sich viel­leicht vor­stel­len kann, hat er lei­der momen­tan nicht so viel zeit, unse­ren schö­nen fra­ge­bo­gen aus­zu­fül­len ;)

aber ist ja auch nicht schlimm, viel wich­ti­ger ist ja, dass er uns am 1.9. in düs­sel­dorf besu­chen wird. wir freuen uns auf jeden Fall sehr und geben an die­ser stelle einen klei­nen Aus­zug aus sei­nem lebens­lauf wie­der, so dass sich jeder Teil­neh­mer einen ers­ten ein­druck von ihm ver­schaf­fen kann.

seine kar­riere begann amir als tex­ter bei tbwa und barci & part­ner. zunächst in glei­cher funk­tion tätig war er bei sprin­ger & jacoby, wo er zum crea­tive direc­tor und exe­cu­tive crea­tive direc­tor aufstieg.

im jahre 2003 wurde amir kas­saei dann krea­ti­v­chef und geschäfts­füh­ren­der gesell­schaf­ter der ddb gruppe. diese funk­tion hat er auch heute inne und ent­wi­ckelt unter ande­rem krea­ti­v­i­deen und kam­pa­gnen für kun­den wie etwa volks­wa­gen. die fun theory dürfte wohl so manch einem ein begriff sein…

wir freuen uns wirk­lich sehr, dass amir am 1.9 dabei sein wird!

andré & johan­nes

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