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im spiegel der lampe

lampe
im spiegel der lampe sehen wir mehr als nur den schein von ihr.

die lampe. wir kaufen sie aufgrund ihres designs oder ihrer funktion. oder beides. wir besitzen sie. oft ist sie begleitet sie lange zeit. manchmal ein leben lang.

sie spendet licht. sie wärmt uns. wir fühlen uns gut, wenn wir in ihrer nähe sind. schauen wir direkt in den lichtkegel unter den schirm werden wir geblendet. das licht, es ist so hell wie die sonne an einem wunderschönen sommertag. schauen wir in die sonne, müssen wir niessen.

zwei gründe für eine lampe

wir kaufen lampen aus zwei gründen. das design ist gefällig, damit ist sie gekauft. egal ob teuer oder selbstgemacht, wir stehen auf die kreation. bewunderung für den fall des lichtes, der einzigartig scheint. beim gang durch die stadt findet sich keine wie sie. wir achten darauf, dass sie ein unikat ist.

die funktion führt uns zu ihr. sie wirft das licht in den raum. eine neonröhre im krankenhaus flackert, aber sie scheint. das licht im treppenhaus wird durch den zeitschalter reguliert.

der spot im flugzeug scheint auf uns und über uns wie ein größer werdender heiligenschein. die schreibtischlampe spendet uns das goldene licht für den genuss der buchstaben bei einem glas rotwein.

im spiegel der lampe

der gedanke nährt zweifel und doch schafft sie es. die lampe als solche besteht oftmals aus dem leuchtmittel, einer fassung und einem schirm. der lampenschirm bestimmt die richtung und größe des lichtscheins um die lampe herum.

ist der schirm transparent oder eher trüb, ist er hell oder dunkel, davon hängt auch ab, ob und was sich darin spiegelt. es ist der lampenschirm, der die lampe und ihr licht in einen größeren zusammenhang rückt.

lampenschirme sind auf den ersten blick profan oder magisch. auf den zweiten blick sprechen sie über den ort und die umgebung. sie lenken unseren blick auf das daneben, auf das außerhalb des durch die lampe angestrahlten punktes.

sie führen uns abseits vom lichtkegel zu unterschiedlichsten perspektiven auf etwas, dass sich in unserer nähe befindet. ein haus etwa, das sich spiegelt und je nach unserer haltung oder entfernung vom lampenschirm größer oder kleiner, heller oder dunkler, verdrehter oder entfesselter wirkt.

das spiegelbild ist feingliedrig und verändert sich in dem maße, in welchem wir uns bewegen. die abhängigkeit ist offensichtlich. aber unsere neugierde ist geweckt.

(tl;dr – lampe: http://de.wikipedia.org/wiki/Lampe, worüber wir uns kaum bis gar keine gedanken machen: das spiegelbild eines lampenschirms)

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platz der ideen: interview mit andre paetzel

heute war dann andre an der reihe, nach dem er mich gestern zu meinem neuen job interviewt hat. mich interessierte vor allem, was er bei unserem gemeinsamen arbeitgeber, grey worldwide, so treibt…

deshalb haben wir uns gleich mal kurz zusammengesetzt und er erzählt freimütig über seine arbeit. übrigens: vor kurzem hat andre seien ausbildung erfolgreich beendet und ist jetzt junior konzepter! dazu nochmal einen herzlichen glückwunsch :).

gemeinsam mit andre bin ich übrigens gerade dran, den twittwoch düsseldorf ins leben zu rufen. der twittwoche e.v. ist eine reihe von veranstaltungen rund um den bekannten microbloggingdienst twitter in ganz deutschland.  in verschiedenen großstädten wie berlin, münchen oder stuttgart existiert er schon. die organisation ist ehrenamtlich und die veranstaltungen für jeden frei, der am thema interesse hat.

wer also lust, interesse und zeit hat, an einem solchen twittwoch in düsseldorf demnächst teilzunehmen, möge sich bitte bei andre paetzel oder mir melden. wir freuen uns sehr über eure teilnahme!

aber jetzt schau euch mal dat video an… 😉

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nach stuttgart jetzt düsseldorf

das ist es! und ja, ich bin ein wenig mächtig stolz. aber immer auf dem teppich bleiben. und: eins nach dem anderen… wie ihr wisst, bin ich seit ende märz auf jobsuche im bereich pr, social media und unternehmenskommunikation.

eine gute zeit im übrigen, weil ich nie den eindruck gehabt habe, auf verlorenem posten zu stehen. irgendwie hatte ich immer die gewissheit, daß ich mich auf dem richtigen weg befinde. weil ich neugierig bin auf das social web, die summe der einzelnen social media kanäle. ich will wissen, die stimmung aufnehmen, fragen stellen, mich mit anderen austauschen, informieren und jetzt wieder häufiger bloggen 😉

als ich ende januar diesen jahres auf posterous mit einem post über brands, social media & experiences begann, wußte ich eigentlich nur, dass es mir spass macht, meine gedanken mit euch zu teilen, aber nicht, was dies alles so zeitigen könnte…

genau einen monat später begann ich hier auf dem johanneslenz blog mit einem post, auf den ich bis heute leider noch keinen kommentar bekommen habe 😉 – kann auch an seinem außergewöhnlichen titel liegen, der da lautet: social media singt. aber im ernst: auf twitter war ich ja schon seit juni vergangenen jahres, davor beruflich seit september/oktober 2008. und zug um zug erweiterte ich meinen enthusiasmus um facebook, friendfeed, google und ein paar andere kanäle. auf jedem konntet ihr lesen, wofür ich brenne -> das social web – und was ich will -> einen job, der sich damit befasst.

und was soll ich sagen… seit anfang juli bin ich digital consultant corporate communications bei

in düsseldorf. yeah! ich freue mich sehr darüber, da ich in dieser position einiges bewegen kann und will. einiges schwirrt mir schon durch den kopf. aber ihr und ich – wir werden sehen 😉

bevor ich es vergesse: bestimmt kommen jetzt bei dem einen oder anderen fragen auf, wie z.b. wo man mich denn auf der website von grey findet, was grey denn eigentlich so treibt oder wieso ich denn so eine krass lange und sperrige berufsbezeichnung erwischt habe.

und da antworte ich prompt: stimmt, ihr findet mich auf der website nicht, aber vielleicht wird das noch und wenn dem so ist, sag ich euch bescheid. was grey so treibt, könnt ihr auf der grey website lesen oder bei logolook. nur so viel: es ist eine der größten werbeagenturen in deutschland, die auch international präsenz zeigt.

ich bin sehr froh, an bord zu sein und freue mich auf meine neue aufgaben!

wie alles kam, was man so bei der jobsuche per social media beachten sollte, welche erfahrungen ich gemacht habe… darüber spreche ich gerne mit euch direkt und hier im blog. ich kann nur sagen: bleibt am ball, nutzt eure chancen, zeigt euch, bleibt auf dem teppich, aber wißt was ihr könnt. greift an!

alle, die mich vor und während meiner jobsuche unterstützt haben möchte ich an dieser stelle von ganzem herzen danken! das was ich speziell im letzten halben jahr auch vor allem hier im social web erlebt habe, werde ich nicht vergessen. die hilfsbereitschaft, der einfallsreichtum, die kreativität, das gespür, die nächstenliebe, die kraft…

ich werde auch in zukunft im social web an diskussionen teilnehmen. auf meine art, die, wie ich hoffe, auch in emotionalen momenten den respekt für den/die gegenüber nicht verlieren wird. auch in zukunft werde ich mich darum bemühen, anderen menschen das social web nahezubringen, ihnen die vielfalt versuchen, darzulegen, damit sie klar beurteilen können, ob und was sie damit anfangen wollen. auch in zukunft werde ich darum kämpfen, die gesellschaftliche relevanz von social media noch deutlicher herauszustellen…

denn eines soll niemals wahrheit werden: das menschen aus ignoranz oder vielleicht sogar angst vor dem social web kehrt um machen und stiften gehen. erstere kann sich unsere wissensgesellschaft nicht leisten und zweitere müssen wir entschieden durch aufklärung, nicht bevormundung oder rechthaberei nehmen.

good luck & good night

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