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blogger und journalisten sind eins.

ziri rideaux in venice beach by federicoandree / cc-by-sa-3.0eine frage von frank zimmer. eine antwort von sascha lobo. es bleibt die erkenntnis, dass die realität längst an der ideologischen diskussion blogger vs. journalisten vorbeigezogen ist. sie befindet sich auf dem weg in die selbstverständlichkeit. die diskussion aber ist stehengeblieben am wegesrand. sie scheint zu verharren und vereinsamt zunehmend.

frage „komplexe themen scheinen in blogs mitunter in besseren publizistischen händen zu sein als bei klassischen zeitungs- oder magazinmarken. wie lange reden wir eigentlich noch über den unterschied zwischen bloggern und „klassischen“ journalisten?

antwort reden wir? wer ist wir? diese unterscheidung ist künstlich, wenn man sich die prägenden stimmen der blogwelt ansieht. niggemeier, schrupp, michal, bunse, von gehlen – von zehn beliebigen bloggern mit mehr als fünf lesern sind mindestens die hälfte journalisten oder doch professionelle kommunikatoren. umgekehrt halte ich es für jeden journalisten eigentlich für essenziell zu bloggen. wer das nicht tut, handelt nach meiner überzeugung fahrlässig. denn das publikum dort draußen entwickelt sich weiter und entdeckt neue ansprüche, die eben nicht mit einer pöbelverseuchten kommentarspalte erschöpft sind. diesen direkten kontakt sollte man suchen, wenn man wissen will, für wen man eigentlich schreibt. aber auch nur dann.“

quelle: „was auf twitter nicht zündet, wird im netz nur selten groß„, w&v, 13.02.2013

bildquelle: ziri rideaux in venice beach by federicoandree / cc-by-sa-3.0

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