mein ers­tes bar­camp

barcamp
ze frank & robert cco­ble meet via flickr (CC BY-NC-ND 2.0) http://www.flickr.com/photos/laughingsquid/417312670/

das ers­te bar­camp. ich weiß es nicht mehr. ich kann mich beim bes­ten wil­len nicht dar­an erin­nern. aber ich will es ver­su­chen. war es zu stutt­gar­ter zei­ten? könn­te sein. dort war ich zwi­schen … ich muss nach­se­hen… 2008 und 2010. jetzt keh­ren nach und nach ein­drü­cke wie­der. selt­sam, es ist erst drei, vier jah­re her und schon so weit weg. ich will nicht wis­sen, wie sich mein erin­ne­rungs­ver­mö­gen künf­tig ent­wi­ckelt.

ein blick in die ver­gan­gen­heit

also dann. wer­fen wir einen blick in die ver­gan­gen­heit. in stutt­gart kam ich zu twit­ter. genau­er gesagt war es klaus eck, der mich dar­auf brach­te. ich war volon­tär bei einer per­so­nal­ver­mitt­lung und kar­rie­re­be­ra­tung und ver­such­te, was ich heu­te auch ver­su­che: für die sache kämp­fen, für das unter­neh­men, bei dem ich “schaf­fe”, weil ich von ihm über­zeugt bin.

und das blog­gen kam auch dazu wie auch face­book usw. jeden­falls, um nicht abzu­schwei­fen, erdach­te ich, dass das mas­kott­chen doch twit­tern könn­te. am ende des vor­lon­ta­ri­ats war die klei­ne alma mei­se via twit­ter & co. mit so ziem­lich allen rele­van­ten per­so­nen rund­um recrui­ting per du, wie man so sagt. ein blick auf den account: seit juli fühlt sich nie­mand mehr dafür zustän­dig… scha­de.

von darmstadt/dieburg nach essen

eines tages kam ich auf eine ver­an­stal­tung in darmstadt/dieburg. dort ist eine hoch­schu­le. und wer refe­rier­te über (kri­sen-) kom­mu­ni­ka­ti­on und blog­gen? genau, uwe knaus, tho­mas pleil und clau­dia becker. ich war da ziem­lich geplät­tet und inter­es­siert. neu­gie­rig. aber ein bar­camp war es wohl nicht. aber es sind so mei­ne erin­ne­run­gen, die gera­de hoch­kom­men.

was in ben­z­town auch für ein wenig furo­re unter soci­al media inter­es­sier­ten sorg­te, war der twitt­woch, den thi­lo wes­sel und mar­kus besch im mer­ce­des benz muse­um orga­ni­sier­ten. er wur­de gleich ange­nom­men und es wur­den immer mehr teil­neh­mer. ich kom­me zu dem schluss, das ich wohl erst in düs­sel­dorf, ab 2010, zum ers­ten mal bei einem bar­camp war. und es muss das bar­camp ruhr in essen gewe­sen sein.

ich war über­wäl­tigt von der art und wei­se, wie man dort “kon­fe­rier­te”. kei­ne agen­da, nüscht. und mor­gens alle 200 teil­neh­mer erst­mal vor­stel­len. und dann ses­si­ons zu allem, vom stri­cken bis zur pro­gram­mie­rung von irgend­wel­chen din­gen, die ich nicht ver­stand (und wahr­schein­lich auch heu­te nicht raf­fen wür­de).

bar­camp gedan­ken

inzwi­schen war ich auf eini­gen oder vie­len bar­camps, habe hie rund dort ses­si­ons geh­la­ten, die­ses und jenes für spon­so­ren inter­es­sant gemacht. aus man­chem gespräch ist beruf­lich wie aber auch pri­vat etwas ent­stan­den, das ich nicht mis­sen möch­te.

bar­camp, da den­ke ich an ste­fan (und sei­ne blog­pa­ra­de). nicht nur, aber auch. ich den­ke an das com­mu­ni­ty camp (nächs­tes wochen­en­de in ber­lin). ich den­ke an zwang­lo­se ses­si­ons mit prak­ti­kern. nein, nicht unbe­dingt ent­schei­dern, die auf­trä­ge ver­ge­ben, son­dern an men­schen, die sich aus­pro­bie­ren, die neu­gie­rig auf das soci­al web und sei­ne ein­zel­nen tei­le sind, men­schen, die für unter­neh­men an vor­ders­ter digi­ta­ler front die koh­len aus dem feu­er holen, die sich ver­aus­ga­ben beim blog­gen und das mit einer hin­ga­be, das mir mit­un­ter nur beim zuse­hen schwin­de­lig wird.

ich den­ke, selbst nach vie­len bar­camps habe ich lust, wei­ter­hin dort­hin zu gehen. weil ich dort men­schen tref­fe, die ich lieb­ge­won­nen habe, deren mei­nung mich inter­es­siert und die ich schät­ze und das nicht nur auf­grund mei­ner arbeit, son­dern auch so abseits von soci­al dings­bums.

kurz­um: bar­camps sind duf­te. aber: heut­zu­ta­ge gibt es so vie­le, da muß man schon genau hin­se­hen. ich zumin­dest. übri­gens und das wird den einen oder ande­ren wun­dern: das bar­camp ham­burg im novem­ber wird mein ers­tes sein. mein ers­tes bar­camp ham­burg. sozu­sa­gen eine pre­mie­re auf einem schon lan­ge bestehen­den camp. ich bin gespannt.

2 Gedanken zu „mein ers­tes bar­camp“

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