wirst du mich auch noch lie­ben, wenn ich nicht mehr jung und hübsch bin?

jung und hübsch

eine fra­ge, die vie­le men­schen umtreibt. irgend­et­was hat sie in ihrer lie­be ver­un­si­chert. sie hof­fen. sie malen sich aus wie es wäre, wenn sie nicht mehr da wäre.

die lie­be.

viel­leicht kann da die­ses brett hel­fen. im ori­gi­nal von lana del rey, hier ein wenig ver­mixt von lena lind­bergh.

die fra­ge wird blei­ben, aber viel­leicht hilft es der lie­be, die fra­ge nach der zeit die­ser zu über­las­sen. die ant­wort kommt,  wenn die fra­ge gestellt wird.

ob es das pro­ba­te ist, die­se fra­ge über­haupt zu stel­len, weiß nie­mand. lie­be ist für alle und jeden etwas ande­res. anders über­wäl­ti­gend, anders bedrü­ckend.

für den einen/die eine flüch­tig, wie ein schmet­ter­ling, mal hier und mal da, aber immer mit einer gehö­ri­gen por­ti­on durst.

für mich ist es etwas ganz beson­de­res, auf das ich acht geben will heu­te und in allen tagen.

klingt pathe­tisch. aber es ist so und es ist wun­der­schön wie es ist.

wenn sie die augen öff­net und mich aus vol­lem her­zen anstrahlt, dann …

wenn sie die augen öff­net und die trä­nen­aus vol­lem her­zen flie­ßen, dann …

ja dann will ich da sein. für sie. mit ihr tan­zen. mit ihr lei­den. sie lie­ben.

punkt.

Arti­kel­bild: Mar­tin Abegg­len, hübsch, https://flic.kr/p/6N4ERz

kom­men­tar auf tobi­as schwarz: ein jahr huf­fing­ton post in deutsch­land

Huffington Post Deutschland

hal­lo tobi­as,

erst­mal dan­ke für dei­nen aus­führ­li­chen kom­men­tar drü­ben bei den netz­pi­lo­ten, die ich immer wie­der ger­ne mal lese.  fin­de ihn inter­es­sant, auch und vor allem, weil du huff­po und buzz­feed for­derst.

sie brau­chen auch feed­back, auch wel­ches, an dem man sich rei­ben kann und muss, das dis­ku­tiert wird. braucht es ja gele­gent­lich, um vor­wärts zu kom­men.

was buzz­feed angeht: du schreibst, das es

unter­halt­sam, aber seri­ös und nicht zu über­dreht”

sein soll. nun, ich fra­ge mich eher, ob buzz­feed über­haupt den anspruch an serio­si­tät hat, egal ob in deutsch­land oder glo­bal.

unter­halt­sam schon eher und infor­ma­tiv bzw. “life­hacking­mä­ßig” mit ani­mier­ten gifs, die mir etwa zei­gen, wie ich mei­ne saft­tü­te nach dem öff­nen beim ser­vie­ren nicht ver­tüd­de­le, son­dern ein­fach umdre­he mit dem ver­schluss nach oben zei­gen und alles gut ist.

was du völ­lig ver­nach­läs­sigst, ist der bewegt­bild­an­satz, den buzz­feed glo­bal fährt und der mei­nes erach­tens gene­rell ein­fluss haben wird: vide­os, die zwar ton haben, aber auch ohne funk­tio­nie­ren und damit dem auto­play und der vor­ein­stel­lung “ton aus” etwa bei face­book & co. rech­nung tra­gen. der erfolg gibt ihnen recht. man wird sehen, was in deutsch­land geht, aber das wird bestimmt ein teil sein.

ich für mei­nen teil gebe auch die­sem medi­en­an­ge­bot die zeit und chan­ce sich zu ent­fal­ten, bevor ich es kri­ti­sie­re. so habe ich es vor einem Jahr auch bei der huf­fing­ton post deutsch­land gehal­ten, als alle über sie, das neue, “her­fie­len” mit bei­ßen­der und ätzen­der Kri­tik im netz nicht geiz­ten.

die­se traf übri­gens auch und gera­de mag­da­le­na rogl, die gut ein­ste­cken muss­te, weil sie im netz für ein pro­jekt ihrer fir­ma als bot­schaf­te­rin ein­stand.

ich fin­de das nach wie vor  ein abso­lu­tes unding, aber das nur am ran­de und dabei ist es übri­gens wurscht, das wir uns ken­nen und schät­zen.  “der ton macht die musik” heißt es immer so schön. und das stimmt, damals wie heu­te und auch in zukunft.

ein Jahr spä­ter mag sie viel­leicht zu recht oder unrecht auf die us vor­bil­der hin­wei­sen, aber es stimmt schon: es braucht auch in der heu­ti­gen zeit zeit, so etwas auf­zu­bau­en. nur: das wis­sen auch sebas­ti­an mat­thes & co.: die öffent­li­che geduld ist sel­ten aus­dau­ernd in der heu­ti­gen zeit. und nach einem jahr kann man auch mal einen kri­ti­schen blick dar­auf wer­fen.

was ich aller­dings an dei­nen aus­füh­run­gen zur huff­po, die wie könn­te man es ihr ver­den­ken ein pos­ti­ves fazit zieht, ver­mis­se, ist etwa der blick auf die blog­ger und dabei geht es mir gar nicht dar­um, ob die­se bezahlt wer­den oder nicht, son­dern ein­fach um den fakt, das ich eini­ge von ihnen ken­ne, die da ordent­li­che tex­te schrei­ben.

und na klar wol­len sie gese­hen wer­den. wenn schon kein ent­gelt, dann eben die reich­wei­te und für wen das ok ist, soll es doch machen! habe ich übri­gens auch gemacht. das hat vor­her nie­mand so ange­bo­ten und es scheint vie­le über­zeugt zu haben.

ein bsp. ist ein lie­ber kol­le­ge von mir, der es inzwi­schen regel­mä­ßi­ger als ich schafft, dort zu blog­gen. er schreibt über ita­lie­ni­sche Poli­tik. als ita­lie­ner in deutsch­land. und er macht das in deut­scher Spra­che. toll.

selbst wenn sein blick sub­jek­tiv ist,  was ich ja auch erwar­te und für mich den Reiz aus­macht, erfah­re ich da zusätz­lich mehr zum the­ma als „nur“ über tra­di­tio­nel­le wege.

ich fin­de das scha­de, das sol­che tex­te kei­ne beach­tung in dei­nem kom­men­tar fin­den. ganz und gar über­flüs­sig fin­de ich dann das fazit:

aber von Inno­va­ti­on oder auch nur den Hauch eines respek­ta­blen Niveaus ist lei­der nichts zu spü­ren.“

ich fin­de reis­se­ri­sche über­schrif­ten nicht gut. aber mal ehr­lich: die­je­ni­gen, die sie kri­ti­sie­ren, ver­wen­den sie mit­un­ter auch mal ger­ne selbst, nicht wahr. nur, es muss mei­nes erach­tens auch was dran bzw. drin sein in dem dann fol­gen­den arti­kel.

bei huff­po ist das nicht immer der fall. stimmt. aber: was ist mit den blog­gern? was ist mit besag­tem kol­le­gen von mir? ihm und den ande­ren das niveau ein­fach mal eben so abzu­spre­chen, fin­de ich ungut.

es zeigt mir, dass es auf dich als autor zurück­fällt. war­um? es ist viel zu dras­tisch und zu allgmein­gül­tig und wahr­schein­lich genau das gegen­teil von dem, was du von ande­ren für dich und ande­re ein­for­derst:  näm­lich eine dif­fe­ren­zier­te hal­tung und beur­tei­lung statt ver­all­ge­mei­ne­run­gen.

das woll­te ich mal kom­men­tie­ren. irgend­wie bin ich sehr froh, dass sowohl huff­po als auch buzz­feed in deutsch­land am start sind, weil sie den markt ver­än­dern. wir müs­sen uns alle mehr gedan­ken machen.

über die inhal­te kann man dis­ku­tie­ren, aber dann bit­te auch dif­fe­ren­ziert. sonst kom­men wir nicht vor­wärts.

bru­net­tes shoot blon­des — tol­les musik­vi­deo auf 14 screens

brunettes shoot blondes

eigent­lich klingt bru­net­tes shoot blon­des ziem­lich gewal­tä­tig. ist es aber nicht. viel­mehr ist es vol­ler krea­ti­vi­tät. viel­mehr ist es geschich­ten­er­zäh­len par exel­lence. aber ein biss­chen ist es auch was für von und für geeks.

ein beein­dru­cken­des video-pro­jekt ist es in jedem fall. so etwas bringt nur das inter­net her­vor, den­ke ich so bei mir…

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