Pet­ting, Rake­ten und Pira­ten

ein gespräch in der jüngs­ten zeit wird mir noch län­ger erin­ner­lich blei­ben, weil es mich sehr nach­denk­lich stimm­te in bezug auf die gesell­schaft­li­che kri­tik­fä­hig­keit in unse­rem land und was die­se über­haupt noch her­gibt. viel scheint es nicht zu sein…

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(bild: “nur ein flashmob?”, eck­hart loh­se und vol­ker zastrow in der f.a.s., s. 12, 06.05.2011)

die gesprächs­part­ner waren sich einig, dass die­je­ni­gen, die vor drei­ßig jah­ren die eta­blier­ten par­tei­po­li­ti­ker kri­ti­sier­ten, heu­te genau deren posi­ti­on ein­neh­men, wenn es um die pira­ten geht. die einst kri­ti­sier­ten sind zudem gewor­den, was sie einst ablehn­ten. sie kom­men vom pet­ting und wur­den zu rake­ten.

die ableh­nung trägt mit­un­ter aber weit grö­ße­re früch­te als nur die, die den pira­ten ins­ge­heim dient, was aber kei­ner mer­ken will. sie führt zu aus­wüch­sen, die ich für unvor­stell­bar hielt in einer gesell­schaft, die so viel wert legt auf müll­tren­nung, erneu­er­ba­re ener­gi­en, mobi­les arbei­ten oder cafe lat­te. mal ganz abge­se­hen vom grund­recht auf die freie ent­fal­tung der per­sön­lich­keit. ver­ba­le anfein­dun­gen, die sich gewa­schen haben und den rück­zug vom arbeits­platz zur fol­ge haben.

pet­ting statt rake­ten. eine chi­mä­re. die rake­ten flie­gen. und es sind mehr denn je.

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