power und rele­vanz des soci­al web

ich habe vor­vor­ges­tern einen abwech­se­lungs­rei­chen tag ver­lebt. vor dem fens­ter zog sich seit dem vor­he­ri­gen tag ein bind­fa­den nach dem ande­ren. was­ser, unser aller quell. kla­rer fall für einen post. aber weni­ger in rich­tung was­ser­pro­du­zen­ten, son­dern mehr in rich­tung soci­al media und unter­neh­men und der defi­ni­ti­on von soci­al web ( syn­onym für inter­net) und soci­al media (syn­onym für kanä­le wie face­book, twit­ter & co.).

noch am tag zuvor, spä­ter nach­mit­tag, brach­te mich der öffent­li­che nah­ver­kehr zum mer­ce­des benz muse­um. als ich dort so um die trai­nings­plät­ze des ört­li­chen bun­des­li­ga­ver­eins schlen­der­te, hör­te ich eine frau sagen: “ach, du gehscht zum twitt­woch. aha, mhm. wasch n‘ das?” ich dach­te, an sei­ner stel­le wür­de mir jetzt irgend­ei­ne räu­ber­pis­to­le ein­fal­len. ach i wo, ich hät­te es erklärt. soll ich es euch auch noch mal erklä­ren 😉

et voi­la: rund 80 bunt zusam­men­ge­wür­fel­te pri­vat- und unter­neh­mens­men­schen mit dem glei­chen fai­ble, näm­lich für die­ses twit­ter, das in deutsch­land 270.000 men­schen aktiv gebrau­chen, tra­fen sich, hör­ten zwei­ein­halb vor­trä­ge und tran­ken hin­ter­her frisch­ge­zap­tes stutt­gar­ter hof­bräu. gut, das bestä­ti­gen mir ein­hei­mi­sche sowie  gele­gent­lich mein geschmacks­sinn immer wie­der, ist nicht wirk­lich ers­te wahl am ort, aber den 1. twitt­woch im her­zen von daim­ler bzw. mer­ce­des bzw. benz oder wie auch immer abzu­hal­ten, das hat schon was. edel trifft es wohl noch am bes­ten.

dort gibt es auf­zü­ge, die aus­se­hen wie klei­ne sil­ber­pfei­le, die direkt in den him­mel fah­ren. nun, ich bin ja eher ein anhän­ger des dyna­mi­schen auto­mo­bils, das freu­de am fah­ren ver­mit­telt und einen pro­pel­ler bei wind und sturm auf der nase vor sich her­trägt, aber sei‘s drum. fett, die stu­fen zum daim­ler zu erklim­men… um es kurz zu machen. ich traf men­schen mit glei­chen inter­es­sen, die ich mag. und viel­leicht umge­kehrt.

jeden­falls band sich auch vor­ges­tern ein faden was­ser an den ande­ren und da ich tags zuvor zeu­ge des 1. twitt­woch zu stutt­gart wur­de, der ab jetzt an einem ers­ten mitt­woch jeden monats statt­fin­den wird, dach­te ich mir, dass ich euch die­ses video nicht vor­ent­hal­ten will, das mar­tin mey­er-goss­ner von thestra­te­gy­web aus mün­chen wäh­rend sei­nes vor­trags zeig­te. ich sah es zum ers­ten mal… halt mar­ke­ting plus emo­tio­nen. cool gemacht 🙂

der back­ground von mar­tins twit­ter­auf­tritt ziert übri­gens eine aus­sa­ge, die mich zum eigent­li­chen the­ma die­ses posts führt:

con­nec­ting the off­line with the online world is one of todays big­gest chal­len­ges and beco­mes the dri­ver for value in a com­pe­ti­ti­ve busi­ness world.” man muss jetzt nicht bwl‘er sein, um die essenz dahin­ter zu ver­ste­hen, aber sie trifft abso­lut ins schwar­ze.

für mich als soci­al web enthu­si­ast ist es zen­tral, dass das soci­al web und in ihm die soci­al media sei­ne gesell­schaft­li­che rele­vanz besitzt, die bei wei­tem noch nicht gege­ben ist. wie oft höre ich von ande­ren inter­es­sier­ten und enthu­si­as­ten: wäre das schön, wenn auch ande­re men­schen erfüh­ren, wel­che mög­lich­kei­ten sich dadurch erge­ben. und?

fragt mal eure freun­de. die meis­ten von euch wer­den sagen, dass ihre freun­de und fami­li­en kei­nen blas­sen schim­mer davon haben, was soci­al web oder soci­al media bedeu­ten. e-mails che­cken und auf spie­gel online sur­fen ist klar, viel­leicht auch noch face­book, das dann aber nur für per­sön­li­che freun­de, die man mal in fer­nen gala­xi­en traf und zu denen man kon­takt hal­ten möch­te. und eure eltern? kom­men die noch hin­ter­her?

geht es in rich­tung ver­net­zung von soci­al media pro­fi­len, in rich­tung, was man mit dem soci­al web heu­te alles anstel­len kann — stich­wor­te wie sharing is caring oder if the news is that impo­ratant it will fin­de me -, wel­che power es hat, dann kommt viel­leicht noch oba­ma ins spiel. aber nicht der klei­ne blu­men­la­den oder aber die fest­netz­ab­zo­cke und und und …

aber wenn man unab­hän­gig von vie­len posi­ti­ven bei­spie­len ehr­lich ist, dann weiß man,  dass das soci­al web sich tag­täg­lich gesell­schaft­lich bewei­sen muss. klar, es wächst unauf­hör­lich, es gewinnt an bedeu­tung mit sei­nen soci­al media kanä­len. in der bevöl­ke­rung ange­kom­men ist es aber bei wei­tem noch nicht.

im gegen­teil: mir scheint, das in deutsch­land ins­be­son­de­re mit hil­fe der medi­en ein krieg ums inter­net aus­ge­foch­ten wird und wahl­wei­se face­book oder goog­le wöchent­lich einen ver­bra­ten bekom­men. die daten­si­cher­heit wird zum aller­hei­ligs­ten aus­er­ko­ren. und gleich­zei­tig nut­zen vie­le von uns die mög­lich­kei­ten, die uns eric schmidt, mark zucker­berg et. al. [goog­le, face­book] zur ver­fü­gung stel­len, mehr­fach täg­lich ger­ne und lust­voll … das ist ein wider­spruch in sich. und das fin­de ich nicht gut. war­um?

ganz ein­fach: ich soll­te doch mit offe­nen augen durch die welt gehen oder nicht? wenn ich mich also ins soci­al web bege­be, ob als ein­zel­per­son oder unter­neh­men, soll­te ich um sei­ne chan­cen und gefah­ren wis­sen. es aber zu ver­dam­men nach dem mot­to “was der bau­er nicht kennt frißt er nicht” ist kon­tra­pro­duk­tiv. denn wer sich dar­in bewegt, hat vie­le mög­lich­kei­ten, neu­es und krea­ti­ves über sich und ande­re zu erfah­ren, sich zu schüt­zen oder ande­re zu schüt­zen, ihnen zu hel­fen oder ein­fach nur: wis­sen zu ver­mit­teln.

neben dem klei­nen blu­men­la­den oder der fest­netz­ab­zo­cke gibt es wei­te­re bei­spie­le für die power, die die soci­al media als eine form der kom­mu­ni­ka­ti­on aus­ma­chen. ges­tern tele­fo­nier­te ich mal wie­der mit einem alten freund, der mit dem soci­al web nicht viel am hut hat. als ich zu ihm mein­te, dass man um das poten­ti­al als nut­zer wis­sen soll­te, posi­tiv wie nega­tiv, stimm­te er mir zu. und er mach­te sich so sei­ne gedan­ken:

johan­nes, mir fal­len da sofort zwei bei­spie­le ein, die ich am soci­al web gut fin­de. ers­tens: wenn ich beruf­lich umzie­hen muss in eine ande­re stadt und dort nie­mand ken­ne, fra­ge ich ein­fach mein vir­tu­el­les netz­werk, ob jemand jeman­den kennt, der mir beim ankom­men in der neu­en city hel­fen kann.” das könn­te man jetzt fort­füh­ren, aber wo er recht hat hat er recht.

und zwei­tens erzähl­te er fol­gen­des: “neu­lich gab es vorm kino ne‘ schlä­ge­rei zwi­schen zwei typen. der eine wur­de gefasst, der ande­re war flüch­tig. und wie haben sie den flüch­ti­gen inner­halb kür­zes­ter zeit ding­fest gemacht? per blick ins face­book-pro­fil des ande­ren!” ehr­lich gesagt war ich ein wenig ver­blüfft, dass die poli­zei auch schon in sol­chen fäl­len das soci­al web nutzt…

im hin­blick auf unter­neh­men kann face­book auch ganz anders wir­ken, wie man die tage im fal­le vom tex­til­her­stel­ler tri­gema erfah­ren konn­te. deren chef wolf­gang grupp äußer­te sich abfäl­lig über die nut­zer von twit­ter in einem inter­view. tri­gema erhielt prompt die quit­tung: auf ihren soci­al media pro­fi­len in face­bok (Fan­sei­te) und twit­ter (vie­le tweets mit @trigema) äußer­ten sich die men­schen in deut­li­cher form und kri­ti­sier­ten das inter­view. einen tag nach der ver­öf­fent­li­chung ent­schul­dig­te sich herr grupp in einem offe­nen brief via fabe­ook. seit­her hat zumin­dest die fan­sei­te von tri­gema deut­lich mehr fans…

das zeigt ein­mal mehr, dass das soci­al web sei­nen nut­zern die direk­te und wirk­sa­me mög­lich­keit zur ein­fluß­nah­me und arti­ku­la­ti­on von mei­nun­gen und inter­es­sen bie­tet. auch und ins­be­son­de­re auf unter­neh­men. ein ent­wick­lungs­schritt, der vor 5 oder 10 jah­ren undenk­bar war. es zeigt sich ein­mal mehr die indi­vi­dua­li­tät und mün­dig­keit des bür­gers, des kon­su­men­ten, schlicht des ein­zel­nen men­schen im soci­al web.

prblog­ger klaus eck kom­men­tier­te den fall und die ent­schul­di­gung auf der fan­page von tri­gema zutref­fend: “das zeigt deut­lich, dass soci­al media eine umwelt­be­din­gung dar­stellt und dass wir mit einem feed­back der twit­te­rer und fbler [face­book-nut­zer] etc. rech­nen müs­sen.” damit meint eck neben ein­zel­per­so­nen ins­be­son­de­re unter­neh­men, deren tun inzwi­schen sei­tens des kon­su­men­ten, kun­den oder bür­gers genau­er unter die lupe genom­men wird.

und jens best äußer­te dar­über­hin­aus: “es wird zeit das die digi­tal-akti­ven mehr ein­fluss in den gesell­schaft­li­chen pro­zes­sen erlan­gen. es wird aber auch zeit einen ver­mit­teln­den Ton zu fin­den, um den­je­ni­gen den weg ins web zu zei­gen, die zurück­hal­tend davor ste­hen. das ist die wah­re her­aus­for­de­rung.”

damit sind wir wie­der bei mei­nem guten alten freund, der die mög­lich­kei­ten des soci­al web durch­aus sieht. oder bei mei­ner fami­lie, freun­den, frem­den, unter­neh­men, weiß wer noch? doch müs­sen sie ins soci­al web. nein. aber soll­ten sie wis­sen, was sie tun, wenn sie das soci­al web betre­ten, über wel­che mög­lich­kei­ten sie ver­fü­gen? wel­che gefah­ren auf sie zukom­men kön­nen?

ja, das fin­de ich! es gibt den schö­nen aus­spruch: wer nicht weiß, woher er kommt, weiß auch nicht, wohin er geht. das soci­al web und vor allem die soci­al media und ihre user müs­sen wie es jens best sagt, die her­aus­for­de­rung bewäl­ti­gen und ihre offen­heit und gesell­schafts­fä­hig­keit bewei­sen. nicht nur die, die sich schon dafür inter­es­sie­ren, son­dern auch die, die davor ste­hen, aber nichts damit anfan­gen kön­nen, am ende sogar von der angst abge­hal­ten wer­den, ihren ers­ten schritt zu machen, müs­sen in den dia­log, sich gegen­sei­tig zuhö­ren und von­ein­an­der ler­nen. die angst ist ein schlech­ter beglei­ter. vor allem für die zukunft.

ich will mit mei­nem enthu­si­as­mus dazu bei­tra­gen, dass men­schen wis­sen und neu­gie­rig dar­auf wer­den, was es bedeu­tet, einen klei­nen blu­menldaden zu ret­ten, einer fir­ma zu zei­gen, war­um sie ihre ziel­grup­pe gera­de auch im soci­al web und da in dies­me oder jenem soci­al media kanal fin­det oder ein­fach nur, war­um es mehr ist, als bei spie­gel online einen arti­kel zu lesen. denn: wenn ich ver­netzt bin, kommt die­ser arti­kel zu mir und nicht ich zu ihm. anders gesagt: ich will davon erzäh­len, wie mich das soci­al web auf­ge­nom­men hat. offen, neu­gie­rig, hilfs­be­reit, kri­tisch und anspor­nend!

und ihr, was macht ihr? was sagt ihr? und vor allem: was denkt ihr jetzt?

8 Gedanken zu „power und rele­vanz des soci­al web“

  1. Pingback: #Twitternehmen 2010 – Meine Twitter Unternehmung – LOGOLOOK
  2. Scha­de, bin ent­täuscht. So ein guter Titel und dann kommt nichts mehr. Mei­ne Mei­nung zur Rele­vanz von Soci­al Web? In Deutsch­land? Beschei­den. Man sehe nur was unse­re Vor­zei­ge Web 2.0er Six­tus und Lobo für einen Müll pro­du­zie­ren. Und auf Twit­ter muss man auch lan­ge suchen, um ein paar gute Mikro­blog­ger zu fin­den, die nicht nur Tech­chrunch-Nach­rich­ten auf­wär­men.

    1. hal­lo sean,

      vie­len dank für dei­nen com­ment und das kom­pli­ment mit dem titel.

      es gibt zwei mög­lich­kei­ten, wie ich dei­nen gesam­ten com­ment ver­ste­hen kann: 1. du willst auf dich auf­merk­sam machen. 2. du hast gar nichts mit dem soci­al web oder soci­al media am hut.

      ers­te­res ist abso­lut ok, aber dann ent­geg­ne ich dir, dass ich dies für gewöhn­lich anders mache: ich ent­de­cke einen post in irgend­ei­nem blog. der post liest sich gut, jemand hat sich gedan­ken gemacht, die­se auf­ge­schrie­ben und ich kom­men­tie­re ihn, aller­dings nicht nur flüch­tig, son­dern ich neh­me mir ein paar minu­ten zeit. in der regel mache ich das so. wir tei­len also unse­re gedan­ken. ich gehe auf argu­men­te ein oder brin­ge sel­ber ein paar an, die der blog­ger dann liest oder auch nicht. jeden­falls habe ich sei­ner mühe etwas ent­ge­gen­ge­bracht. mir ist das wich­tig. ande­ren men­schen nicht. ist auch ok. aber mei­ne art des kom­men­tie­rens fin­de ich bes­ser. sie wird dem autor gerecht.

      zwei­te­res glau­be ich nicht, weil du mir ja auf twit­ter seit ein paar tagen folgst und dei­nem pro­fil zu ent­neh­men ist, das du für twick.it mit­ver­ant­wort­lich bist, dich also mit twit­ter, wiki­pe­dia usw. ein­ge­hend befasst hast und dich im soci­al web zumin­dest in die­sem kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nal aus­kennst.

      ergo: du willst für dei­ne appli­ka­ti­on auf­merk­dsam­keit gene­rie­ren, was ich abso­lut ok fin­de. aber war­um so und nicht mit argu­men­ten, kon­struk­ti­ver kri­tik oder eige­nen erfah­run­gen anstel­le von all­ge­mein­plät­zen?

      ob “six­tus und sascha lobo müll pro­du­zie­ren”, ist geschmacks­sa­che. unbe­strit­ten ist aber ihre rol­le, die mario und sascha ein­nehe­men, wenn es dar­um geht, über das soci­al web, spe­zi­ell die soci­al media, hin­aus auch in den tra­di­tio­nel­len medi­en wahr­ge­nom­men zu wer­den. außer­dem: es gibt noch ein paar mehr außer die­sen bei­den, denen dies gelingt…

      was twit­ter und gute mikro­blog­ger angeht, ken­ne ich inzwi­schen eini­ge, die das wun­der­bar machen. und: es wer­den immer mehr, und die schub­sen längst nicht mehr tech­crunch- oder mas­ha­ble-news in ihre time­li­ne um der ers­te zu sein…

      du hast dein ziel erreicht, du hast auf­merk­sam­keit für dich und dei­ne sache gewon­nen und ich fol­ge dir ger­ne auf twit­ter, um im dia­log zu blei­ben. aber noch ein­mal: ich hät­te es anders ver­sucht.

  3. Und das will ich:
    Soci­al Media als das sehen was es ist: Ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­or­gan zur Ver­net­zung ver­schie­de­ner Sys­te­me (Kon­su­ment Pro­du­zent). Wie? In dem ich es als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­or­gan nut­ze und beob­ach­te wel­che Mög­lich­kei­ten ande­re ent­de­cken die­se Kom­mu­ni­ka­ti­ons­for­men in die Pro­zes­se, Abläu­fe zu inte­grie­ren — nicht als Addon , iso­liert zu betrach­ten­des Medi­um son­dern als Teil vom Gan­zen.

    Tri­gema, Schier­ma­cher und Co. reden meist von geschlos­se­nen Sys­te­men und der Welt dane­ben (Soci­al Web).

    1. hal­lo thors­ten,
      vie­len lie­ben für dei­nen promp­ten com­ment. du hast sicher­lich recht.

      klar, ich ver­steh ja unter soci­al web das inter­net in sei­ner heu­ti­gen form sprich der sozia­le cha­rak­ter mit aus­tausch in viel­fäl­tigs­ter form von con­tent ist offen­sicht­lich. die­ser wird funk­tio­nal über kanä­le, die soci­al media, ver­brei­tet, in ande­re netz­wer­ke inte­griert, ver­än­dert usw.

      aber und das ist mir wich­tig: es geht dabei um kom­mu­ni­ka­ti­on. eine form, die nicht jeder von uns nach­voll­zie­hen kann, die aber jedem von uns gefall­len, hel­fen oder wie auch immer zugu­te kom­men könn­te, ob unter­neh­men oder pri­vat­per­son.

      ergo: soll­ten wir dar­an arbei­ten, das neue nicht nur in die welt zu brin­gen, son­dern es auch zu erklä­ren. an bei­spie­len wie uns sel­ber, die wir es viel­leicht auch leben, dadurch das wir es schät­zen, weil wir damit arbei­ten.

      es gibt bestimmt vie­le, die es aus­pro­bie­ren wür­den wol­len, aber nicht wis­sen wie es funk­tio­niert oder was es meint, es zu leben. oder ein­fach nur, mei­nen enthu­si­as­mus dafür nach­zu­voll­zie­hen.

      du sagst sel­ber, daß es ein kom­mu­ni­ka­ti­ons­or­gan ist. ein teil vom gan­zen. wol­len wir es zusam­men ande­ren zei­gen? ihnen die angst davor neh­men? ihnen zei­gen, wel­che krea­ti­vi­tät dar­in steckt und nicht nur auf die gefah­ren hin­wei­sen?

      letz­ter punkt: die welt dane­ben (Soci­al Web) ist das gro­ße gan­ze, die soci­al media (das ein­zel­ne) oder anders gesagt:

      Für mich ist das Soci­al Web die Sum­me der ein­zel­nen Tei­le, den Soci­al Media Kanä­len.” (http://johanneslenz.posterous.com/alltag-eines-neuen-blogger)

      iso­liert bei­des zu betrach­ten, ver­ste­he ich, macht aber kei­nen sinn, weil ich es in sei­enr gesamt­heit inter­es­sier­ten, ob pri­vat­per­so­nen oder unter­neh­men ver­mitt­len will, möch­te und dich dabei weiß, thors­ten. so kön­nen wir der ver­meint­li­chen kluft, die sich da offen­bar zwi­schen digi­tal inter­es­sier­ten und des­in­ter­es­sier­ten auf­ge­tan hat, offen und ohne ste­reo­ty­pen begeg­nen.

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