Schlagwort-Archive: Blog

ach­tung: bag­ger fuer die blog­roll

der tim hat mich neu­lich gefragt, ob ich lust hät­te, für sei­ne blog­pa­ra­de ein paar zei­len zu schrei­ben. es gibt dem­nach blog­ger, die erst gar nicht dar­an den­ken, eine blog­roll zu füh­ren. war­um erklärt sich mir jetzt eigent­lich nicht so wirk­lich, denn leben wir das soci­al web, so mei­ne ich, ist der gedan­ke des tei­lens und der teil­ha­be an quel­len und gedan­ken emi­nent…

gut. habe ich mir also mal mei­ne blog­roll ange­schaut. ich fin­de sie eigent­lich ganz schön. unei­gent­lich auch. als ich sie mir besah, frag­te ich mich, ob ich eigent­lich jemand ver­ges­sen habe. gute fra­ge, um die ich mich im anschluss an die­sen post mal küm­mern wer­de. wenn ihr meint, daß ich jeman­den ver­ges­sen habe, schreibt es mir doch ein­fach via kom­men­tar im anschluss an die­sen post. und natür­lich, war­um das blog fehlt…

jetzt heißt es erst­mal: zeigt her eure blogs. wen hät­ten wir den da in der blog­roll… ich mach das jetzt mal alpha­be­tisch. so wie sie eben auch sor­tiert ist.

banedon’s cyber-junk — dahin­ter ver­birgt sich ein ganz fei­ner geist, näm­lich thors­ten “dani­el düsen­trieb” zoer­ner. so nen­ne ich ihn, weil er genau­so her­um­ex­pe­ri­men­tiert und neu­gie­rig ist und über­haupt ein net­ter zeit­ge­nos­se, der bis letz­tes jahr bei der ibm ange­stellt war. im zuge sei­ner beruf­li­chen neu­ori­en­tie­rung schrieb er einen post in sein blog, in wel­chem er dem­je­ni­gen, der am über­zeu­gends­ten erra­ten wür­de, wo es ihn dem­nächst hin­zieht, ein über­ra­schungs­ge­schenk ver­sprach. was tat ich also? set­ze mich mal abends hin und schrieb spon­tan eine klei­ne geschich­te auf… und ein paar tage spä­ter lan­de­te ein gro­ßes paket auf mei­nem schreib­tisch im büro. was war drin? natür­lich die­ser sau­gei­le elek­tri­sche traum mei­ner jugend…

p.s.: thors­ten, wie wärs, komm doch mal mit dei­ner piper in düs­sel­dorf aufn espres­so mac­chia­to vor­bei 😉

beru­fe­bil­der —  tja, derer gibt es vie­le. aber es gibt eben nur die­se eine frau, die mit viel enga­ge­ment, herz­blut und vor allem neu­gier­de dar­über berich­tet, wie ande­re sich auf job­su­che bege­ben, wie sie sich in ihrer selb­stän­dig­keit zurecht­fin­den oder wie sie als frau das entre­pre­neurs-dasein für sich ent­de­cken. und wenn es klappt, schreibt sie dann in der wochen­zei­tung die zeit dar­über, behan­delt es in einem buch oder spricht dar­über in radio- und talk­run­den.

simo­ne ken­ne ich aus mei­ner stutt­gar­ter zeit. als selb­stän­di­ge jour­na­lis­tin, die nach und nach ihre prä­senz im soci­al web via blog, face­book und twit­ter aus­ge­baut und pro­fes­sio­na­li­siert hat, ist sie auf ihre neu­gier­de ange­wie­sen. und ihre kon­takt­be­reit­schaft. sie war es, für die ich zwei bei­trä­ge zur rei­he berufs­ein­stieg von geis­tes­wis­sen­schaft­lern geschrie­ben habe. simo­ne schreibt einen durch­aus lesens­wer­ten blog, der gera­de berufs­ein­stei­gern zeigt, wor­auf es zu ach­ten gilt.

clue­train pr 

ein gold­schatz, den ich immer wie­der auf­su­che, um mich in für vie­le wahr­schein­lich lang­at­mig anmu­ten­den posts über das zuhö­ren und mit­re­den zu ver­lie­ren, die gedan­ken krei­sen zu las­sen und für mich etwas her­aus­zu­le­sen. bei­spiels­wei­se bloggt thi­lo specht, den ich lei­der noch nicht per­sön­lich getrof­fen habe, über die so bana­le tat­sa­che, das soci­al media, wird es pro­fes­sio­nell feil­ge­bo­ten, eben glaub­wür­dig sein muss, damit es wirkt. beim kun­den und vor allem bei den­je­ni­gen, die die ent­spre­chen­den maß­nah­men so schnell zum erfolg füh­ren sol­len, näm­lich die­sen komi­schen men­schen da im inter­net, die es den unter­neh­men immer schwe­rer machen. die die kom­mu­ni­ka­ti­on so schwie­rig und unbe­quem machen, daß man halt ein­fach nicht ins netz geht. shit­s­torm und rant zum trotz. geht eh alles wie­der vor­bei. aber thi­lo ver­mit­telt dem leser etwas mehr als die erklä­rung sei­nes ver­ständ­nis die­ser uns all­täg­lich befas­sen­den “kom­mu­ni­ka­ti­on im wan­del”, wie es immer so schön heißt. nein, er bringt kul­tur her­ein in die ewi­gen “how to” und “15 top super tral­la­la tipps zu dei­nem erfolg im soci­al web” tex­te, kri­ti­siert, sagt sei­ne mei­nung und nimmt poli­ti­sche und ande­re theo­ri­en in sei­nen posts auf. für ihn sind soci­al media eine kul­tur­tech­nik. und da hat er ver­dammt noch­mal recht. ab in den feed­re­ader! sofort!

digi­ta­les & rea­les 

dani­el ken­ne ich eben­falls aus mei­ner zeit in stutt­gart. zumin­dest fiel er mir da auf. eben­so wie david phil­ip­pe oder mar­kus sekul­la. die drei saus­ten sie auf ein­mal auf twit­ter her­um und leb­ten das, was sie heu­te sagen und ande­ren mit auf den weg geben. dani­el ist groß. nicht nur phy­sisch, auch beim bas­ket­ball wie ich gehört habe. und wie ich hat der ost­hes­se aus dem schö­nen bad hers­feld, das ich ein­mal im jahr besu­che, bis zur b-jugend gekickt. nur bin ich dann zum hand­ball, wäh­rend er den korb ins visier genom­men hat. wo haben wir uns eigent­lich das ers­te mal getrof­fen? weiß ich nicht mehr, aber dafür waren wir uns sym­pa­thisch. wir tei­len den gedan­ken, wis­sen und gedan­ken wei­ter­zu­ge­ben, ohne dafür gleich 5 mark zurück­ha­ben zu wol­len. und vor allem ande­ren zu hel­fen soweit wir es ver­mö­gen. dani­els blog spie­gelt bei­des wie­der sowie sei­ne sym­pa­thie für die pr. und mich freut es sehr, mit ihm gele­gent­lich das eine oder ande­re hel­le in mün­chen zu trin­ken. natür­lich nur nach einem erfolg­rei­chen check in via fours­qua­re 😉

ever­y­thing about my life 

die­ses blog wird von alex troll geschrie­ben, den ich lei­der auch noch nicht per­sön­lich getrof­fen habe. für mich ist es ein abwech­se­lungs­rei­ches blog, dass sowohl posts über bücher als auch über aktu­el­le ent­wick­lun­gen im bereich soci­al media bereit­hält. und dane­ben führt nach­na­mens­vet­ter die­ser keli­nen posier­li­chen kerl­chen, die man manch­mal im netz trifft, ein klei­nes blog auf pos­te­rous, daß dem einen oder ande­ren geneig­ten leser, der so wie ich auch gele­gent­lich sei­ne zeit auf twit­ter ver­bringt, bekannt sein dürf­te, hat es doch immer eine aktu­el­le info­gra­fik parat und bil­det somit einen fun­dus für alle, die eine schnel­le info auf einem blick für soci­al media kanä­le o.ä. benö­tigt. eine klas­se sache, wenn es auch längst nicht alles ist, was ihn noch so beschäf­tigt, schaut man sich sein blog mal ein wenig inten­si­ver an, was ich emp­feh­le.

kadekmedien.com 

der klaus-die­ter mei­ne lie­ben leser die­ses blogs ist schon ein geist- und kunst­rei­cher zeit­ge­nos­se. wor­an ich das erken­ne ohne ihn per­sön­lich zu ken­nen? ganz klar an sei­nen täg­li­chen klei­nen posts namens dai­ly inspi­ra­ti­on. aber nicht nur dar­an. er dis­ku­tiert. er hat kla­re vor­stel­lun­gen und trans­por­tiert die­se in sei­nem blog zu mir als leser. und er berich­tet aus der pra­xis. kun­den, denen er ein wenig ver­mit­teln möch­te, wie es um soci­al media gestellt ist. das ist inter­es­sant und boden­stän­dig. und lesens­wert. und ja, mein tipp an euch, die ihr auf twit­ter seid. zwit­schert mit klaus-die­ter und ihr wißt was ich mei­ne.

kom­mu­ni­ka­ti­on — zwein­ull 

hin­ter die­ser losung ver­birgt sich tim, den ich zum ers­ten mal traf, als… ver­dammt tim, wo war das? mein erin­ne­rungs­ver­mö­gen läßt stark zu wün­schen übrig. jeden­falls will ich kei­ne gro­ßen wor­te ver­lie­ren. tim ist selb­stän­dig und berät unter­neh­men bei ihrem ein­stieg in das soci­al web. wür­de ich nen unter­neh­men haben, wür­de ich zu ihm gehen. war­um? weil er weiß wor­um es geht, wie er selbst zeigt. und in letz­ter zeit habe ich den ein­druck, hat sich bei ihm noch ein­mal eini­ges getan. es läuft. und so soll es sein. außer­dem ist er der­je­ni­ge, der mich dazu ver­an­lasst hat, die­sen aus­führ­li­chen blog­post zu schrei­ben. schaut nicht nur auf sei­nem blog vor­bei, son­dern auch mal auf sei­ner face­book-sei­te.

logo­look

logo­look ist das klei­ne fei­ne blog von andré paet­zel. ihn ken­ne ich auch schon ein wenig län­ger noch aus mei­ner zeit aus stutt­gart. twit­ter war der ort oder der stream, der uns zusam­men­brach­te. auch im ech­ten leben. er war es, der eines tages mein­te: “jo, sach mal, hätts­te nicht bock, mal dei­ne gedan­ken hier in düs­sel­dorf vor­zu­tra­gen?” wie wat, dach­te ich und wäre bei­na­he vom schwä­bi­schen bal­kon geflo­gen… nun, er war da ja noch bei grey und umtrie­big wie bol­le. letz­te­res ist er immer noch und wird es auch blei­ben. jeden­falls ergab sich dann aus dem vor­trag plötz­lich so eini­ges und ich war bei der gro­ßen agen­tur ange­stellt. und am anfang mit ziem­lich viel wack­li­gen kni­en. man muß sich ja erst­mal zurecht­fin­den. sei­ne rol­le für sich defi­nie­ren und fin­den. ich hät­te zuvor nie dar­an gedacht, mal bei einer wer­be­agen­tur zu arbei­ten. wie dem auch sei, an einem der ers­ten aben­de twit­ter­ten andré und ich so vor uns hin und da frag­te ich ihn, ob es eigent­lich so was wie nen twitt­woch in düs­sel­dorf gäbe. “hier gib­bet nüscht”, war sei­ne ant­wort. ja und dann haben wir halt ein­fach los­ge­legt. ein­fach gemacht 😉 und von mal zu mal wur­den es mehr leu­te, die teil­nah­men und die sich freu­ten, end­lich mal eine platt­form zu haben, auf der man sich aus­tau­schen konn­te bei inter­es­san­ten vor­trä­gen und gei­len refe­ren­ten. an die­ser stel­le noch­mal der hin­weis: wir freu­en uns über jedes unter­neh­men, wel­ches inter­es­siert ist, den twitt­woch düs­sel­dorf finan­zi­ell oder phy­sisch als host zu unter­stüt­zen, denn ohne sind auch unse­re bemü­hun­gen end­lich. übri­gens: zur­zeit pla­nen andré und ich wie­der fleis­sig. so, mal wie­der abge­schweift…

logo­look ist das blog für logos und das hat viel mit der form, dem design oder auch den farb­spie­len zu tun. und da and­re von hau­se aus kon­zep­tio­ner ist, somit eine fun­dier­te sache. eines noch dann ist aber auch gut: andré hilft ger­ne. so zum bei­spiel im rah­men der akti­on “die strah­ler”, einem buch sei­nes chefs frank dop­hei­de. ein teil der erlö­se kom­men dem deut­schen krebs­zen­trum zugu­te. also, wer­det fan auf face­book oder geht auf die web­site und bestellt das (hör)buch!

mas­sen­pu­bli­kum

hin­ter die­sem blog steckt der kopf kri­woj. genau­er gesagt sachar kri­woj. das ist der mann mit por­ta­blem wlan. oder der, der eplus seit eini­ger zeit zu einem bei­lei­be wesent­lich bes­se­ren auf­tritt im soci­al web ver­hilft. ein streit­ba­rer geist ist er auch, aber eben auch einer, der hilft. der die gedan­ken und die arbeit zu schät­zen weiß. einer der es vom blog­ger zum digi­tal cor­po­ra­te pr mann für den grü­nen mobil­funk­an­bie­ter geschafft hat. der auf­baut, rum­fliegt und lei­der in der letz­ten zeit weni­ger bloggt und twit­tert, was ich scha­de fin­de. ver­ste­hen aber kann ich es und es bedeu­tet ja auch kei­nes­wegs, dass er es nicht viel­leicht bald wie­der häu­fi­ger tut 😉 jeden­falls emp­feh­le ich euch ein­fach mal als lese­lek­tü­re den vor­letz­ten post mit dem bezeich­nen­den titel don‘t call it soci­al media. er endet mit dem so wah­ren wie ein­fa­chen satz von robert basic vor einer run­de unten­reh­mens­ver­tre­tern: “ihr wer­det die­se welt nie­mals ver­ste­hen, wenn ihr nicht auf twit­ter und face­book seid.”

media­cli­ni­que 

ein blog, wel­ches kul­tu­rel­len wie auch wer­be­re­le­van­ten gedan­ken flü­gel ver­leiht. oder sie ihnen zurecht­stutzt. sein autor, ralf schwartz, selbst erfah­re­ner agen­tur-kom­mu­ni­ka­ti­ons-mensch macht sich dar­in sei­ne gedan­ken. über die man­geln­den visio­nen von agen­tu­ren, über die blog­ger von heu­te, die auf track­backs inzwi­schen auch ver­zich­ten und sich ein­bud­deln. gut, dass das jetzt nicht der fall ist 😉 zudem betreibt ralf gemein­sam mit tho­mas koch, dem ururur-media-mann in deutsch­land seit kur­zem  http://craftandvision.de/. ihr anspruch könn­te grö­ßer nicht sein: “wir r/evolutionieren agen­tu­ren!” wir sind gespannt. jeden­falls liest man ralf nicht nur hier, son­dern auch beim wer­be­b­log­ger, dem krit­schen blog­geist rund um das umfeld der wer­bung und ihrer agen­tur. schauts euch ein­fach mal an, egal ob ihr was mit wer­bung zu tun habt oder nicht.

the stra­te­gy web 

bei mar­tin fra­ge ich mich immer, ob er sei­ne blogs nicht heim­lich im flug­zeug schreibt 😉 dazu muß man wis­sen, dass er zwi­schen der baye­ri­schen lan­des­haupt­stadt und lon­don hin und her­pen­delt. aber neben­bei hat er noch zeit, ein für alle die­je­ni­gen, die sich dem soci­al media mar­ke­ting ver­schrie­ben haben, abso­lut lesens­wer­tes blog zu füh­ren. in eng­li­scher spra­che bloggt er rund um aktu­el­le stu­di­en und trends im soci­al web. aller­dings immer mit dem fokus: was bringt es für unter­neh­men? ist es rea­li­sier­bar? ist das ergeb­nis mess­bar? davon abge­se­hen ist mar­tin ein sehr ange­neh­mer zeit­ge­nos­se, mit dem man auch schon mal den mar­ke­ting­chef von real madrid an der the­ke bei­sei­te neh­men und mit fra­gen bom­bar­die­ren kann, ohne sta­di­on­ver­bot zu bekom­men, wenn man sich deut­lich als bar­ce­lo­na fan zu erken­nen gibt 😉 also, schau tbei mar­tin vor­bei, wenn ihr auf etwas mehr struk­tur für eurer eng­lisch sowie noch etwas mehr in bezug auf stra­te­gi­en für das soci­al web hofft.

tri­ce 

hier bloggt der mensch, mit dem ich zusam­men stu­diert habe. haben wir letz­tes jahr her­aus­ge­fun­den. inzwi­schen bloggt, twit­tert und news­let­tert er auch pri­vat. das blog wid­met sich dem mobi­le bereich, der twit­ter­ac­count auch aber nicht nur und der news­let­ter, nun da geht es um die mobil­bran­che. im grun­de wird jeder von euch, der florains arbeit via turi2 ver­folgt, wis­sen wie der hase läuft: er macht ähn­li­ches nun für sich selbst und zwar mit sei­nem ste­cken­pferd mobi­le. und das fin­de ich pri­ma. allen unken­ru­fen zum trotz beginnt er ein pro­jekt das durch­aus zukunfts­fä­hig ist. ich lese es ger­ne und wün­sche flo­ri­an damit viel erfolg. und bei gele­gen­heit wer­de ich mit ihm mal in leip­zig in der bar­ce­lo­na nen kalt­ge­tränk schnab­u­lie­ren 😉

writ­ten in basic

wenn es in deutsch­land jeman­den gibt, der das blog­gen nach vor­ne bringt, brach­te, brin­gen wird, dann ist es die­ser mensch, der so schnell spricht, dass er in der ver­gan­gen­heit denkt. hat irgend­wie was vom de lorean 😉 aber mal im ernst. robert ist ein mensch, dem ich vor­letz­tes jahr begeg­ne­te. ich such­te sei­nen rat. er kann­te mich nicht. ich kann­te ihn nicht. er half mir. und das ist nicht selbst­ver­ständ­lich in einer zeit, in wel­cher jeder viel zu tun hat, schon mit­un­ter viel zu viel mit sich selbst zu tun hat. mal abge­se­hen davon das robert so ger­ne als das “urge­stein der deut­schen blo­go­sphä­re” ange­kün­digt wird. ich habe mich sehr dar­über gefreut, dass da jemand ist, der trotz sei­ner vie­len fans, foll­lo­wer und blog­posts sich die zeit nimmt und das fix und dir hilft. das ist das soci­al web. leib­haf­tig gewor­den. wie ich es ver­ste­he. weni­ger das soci­al als sozi­al über­setzt als viel­mehr mit dem begriff der hilfs­be­reit­schaft oder der nähe beschrie­ben, ist es ein weg, mit ande­ren in kon­takt zu kom­men, der ein vor­ver­trau­en wie es mal nen­nen wür­de schafft, wel­ches es so auf der stra­ße wirk­lich sel­ten anzu­tref­fen ist. und das lebt robert. inzwi­schen ist seit­dem eini­ge zeit ins land gegan­gen. robert hat mich auch als “neu­er blog­ger” auf sein blog genom­men. ratz­fatz ging das. und als ich das sah war mei­ne freu­de groß. es gibt ein­fach din­ge, die man nicht ver­gisst! eines noch: lest roberts blog. nicht weil er der gro­ße blog­ger ist or wha­te­ver. das ist alles quark ohne pell­kar­tof­feln. lest es weil ihr schnell mer­ken wer­det, dass er am puls der zeit ist und die­se kri­tisch beglei­tet. auf sei­ne ihm ganz eige­ne art.

that‘s it. hof­fe, es war nicht zu lang. aber die men­schen hin­ter mei­ner blog­roll sind aber auch wirk­lich jeden buch­sta­ben wert!

zu beginn hat­te ich ja ange­kün­digt, mich jetzt mal dar­an zu machen, wen ich ver­ges­sen haben könn­te in mei­ner blog­roll… und schwupps fällt mit jemand ein. genau, das print­mons­ter mit sei­nen rock‘n roll‘igen web ide­as. muss ich die tage mal ein­pfle­gen. wen noch und war­um?

hey hey my my… (neil young; bes­tes cover von oasis)

About Johan­nes Lenz

soci­al web­zopf, #cor­po­ra­te #soci­al #com­mu­ni­ca­ti­ons @starcomgermany & @akom360 and fan of #wer­der

lesen bil­det. und trans­pa­renz erst.

end­lich. ein ruhi­ger moment.  mal wie­der blog­gen. wie habe ich es ver­misst.  im letz­ten hal­ben jahr ging es ja hoch her. sicher­lich habt ihr mit­be­kom­men, daß ich mit dar­an betei­ligt war und bin, das grey blog ins leben zu rufen. es ist jetzt schon fast fünf mona­te alt und hat sich präch­tig ent­wi­ckelt. klar, es gibt noch viel zu tun und zu ver­bes­sern, aber für den stand heu­te haben wir da etwas fei­nes geschaf­fen. und es macht sehr viel spass, dar­an mit zu bas­teln und es wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.

jetzt könn­te ich sagen: “was des einen freud, ist des ande­ren leid”, denn das beruf­li­che blog­gen führ­te dazu, das mein eige­nes blog dar­über ein wenig ins hin­ter­tref­fen geriet. in der regel neh­me ich mir für einen post etwas mehr zeit. und dann sitzt man da und denkt nach. die zeit ver­fliegt wie im flug und nach und nach möch­te man immer mehr schrei­ben. es rasen einem die gedan­ken nur so durch den kopf. sie spru­deln und spru­deln. und doch: manch­mal ist weni­ger eben mehr.

gedan­ken­strich.

in der zwi­schen­zeit habe ich es aber immer­hin geschafft und mal wie­der ein buch gele­sen. es mag jetzt nicht für jeder­mann die opti­ma­le nacht­lek­tü­re dar­stel­len, aber da ich es span­nend fin­de, las ich eben manch­mal bis tief in die nacht dar­in. es ist 342 sei­ten stark und ver­fügt über ein quel­len­ver­zeich­nis sowie über ein glos­sar. und wie ihr links sehen könnt, hat es klaus eck ver­fasst.

tja, was soll ich über ihn schrei­ben, was nicht schon bekannt wäre? viel­leicht soll­te ich es mal anders her­um machen und ihm an die­ser stel­le ein­fach fra­gen stel­len, die ihm so viel­leicht noch nicht begeg­net sind.

1. herr eck, sie müss­ten ja im besitz einer bahn­cad 100 sein: ent­schä­digt die­se für die vie­len ver­spä­tun­gen auf ihren wöchent­li­chen geschäfts­rei­sen quer durch deutsch­land?

2. kön­nen sie im zug­ei­gent­lich kon­zep­tio­nell arbei­ten und wenn ja, was ist ihr geheim­re­zept?

3. wenn wir bei geheim­re­zep­ten sind: wie steht es wäh­rend ihrer fahr­ten denn um die qua­li­tät der mobi­len inter­net­ver­bin­dung (nut­zen sie die tele­kom oder einen pri­va­ten anbie­ter)?

4. ver­net­zung ist heu­te das a und o im soci­al web: wenn sie auf­ma­len müß­ten, wie sie ihre updates auf die unter­schied­li­chen soci­al media kanä­le auf­spie­len und somit einen hohen grad an ver­netz­ter prä­senz schaf­fen, wie wür­de das bild aus­se­hen?

ich freue mich auf ihre ant­wor­ten!

aber zurück zu mei­nen ein­drü­cken des buches. kla­re wor­te, kla­re struk­tur, ganz so wie bei soci­al media rela­ti­ons von bern­hard jode­leit, wel­ches ich letz­tes jahr an die­ser stel­le besprach. aber der schwer­punkt scheint doch ein wenig anders. eck rich­tet sich an unter­neh­men und ihren auf­tritt im soci­al web.

genau­er gesagt: es geht ihm um ihre (cor­po­ra­te) online repu­ta­ti­on und wie sie die­se mana­gen kön­nen. dabei geht er von fol­gen­dem stand­punkt aus, der gleich in den ers­ten sät­zen deut­lich wird und das fun­da­ment des buches bil­det: “wir leben im zeit­al­ter der trans­pa­renz. unter­neh­men, mar­ken, aber auch ein­zel­per­so­nen — wie etwa mit­ar­bei­ter — ste­hen unter beob­ach­tung der öffent­lich­keit.” das buch rich­tet sich in ers­ter linie an “pro­fes­sio­nals wie auch berufs­ein­stei­ger”, die sich im rah­men ihrer tätig­keit zwangs­läu­fig mit “die­ser neu­en kom­mu­ni­ka­ti­ons­kul­tur” aus­ein­an­der­set­zen müs­sen.

das buch von klaus eck  ist ein plä­doy­er für den offe­nen umgang mit wis­sen, für den aus­tausch, wodurch man letzt­lich sich selbst oder sein unter­neh­men und des­sen mar­ke aus­bil­det und aktiv kom­mu­ni­ziert. der aus­tausch fin­det sowohl im unter­neh­men selbst als auch mit der außen­welt statt. dabei spielt ver­trau­en und glaub­wür­dig­keit eine ent­schei­den­de rol­le, denn wer heut­zu­ta­ge ver­sucht, etwa feh­ler in der kom­mu­ni­ka­ti­on offen­sicht­lich zu ver­tu­schen oder in kri­sen­si­tua­tio­nen die fal­schen maß­nah­men wie etwa abmah­nun­gen oder til­gun­gen von vide­os oder ähn­li­chem ver­sucht, der macht sich nur noch angreif­ba­rer und wird dafür zur rechen­schaft gezo­gen, was eck mit aktu­el­len bei­spie­len unter­legt.

ein wei­te­rer punkt, der die­ses buch so kna­ckig für sei­ne leser macht, ist der fakt, daß eck sich dar­um bemüht, aktu­el­les­te zah­len vor­zu­le­gen. klar, inzwi­schen sind die bei­spie­le, fäl­le wie bp oder nest­lé, für uns alle nicht mehr neu. aber ich woll­te ja auch schon längs­tens dar­über geb­loggt haben ;). zudem been­det jedes kapi­tel eine check­lis­te, die dem leser einen roten faden zu rea­li­sie­rung bie­ten, wie er bei­spiels­wei­se mit bewer­tungs­por­ta­len umge­hen kann bzw. soll­te.

es ist aber nicht nur die klar­heit, mit der eck sei­ne argu­men­ta­ti­on für ein trans­pa­ren­tes unter­neh­men vor­trägt. viel­mehr  stellt eck dem leser gera­de­her­aus die fra­ge, ob des­sen unter­neh­men schon als ein soci­al media unter­neh­men zu bezeich­nen ist.

im mit­tel­punkt der beant­wor­tung die­ser fra­ge steht steht natür­lich der zur­zeit oft erwähn­te soci­al media mana­ger. “wer ist im unter­neh­men für soci­al media ver­ant­wort­lich?” fragt eck und gibt sogleich den hin­weis: “schaf­fen sie die posi­ti­on des soci­al media mana­gers, der alle komm­mu­ni­ka­ti­ven zustän­dig­kei­ten  eines unter­neh­mens abtei­lungs­über­grei­fend bei sich bün­delt und hier­zu eine stab­stel­le erhält.” Denn: “Erfolg­rei­che Soci­al Media Mana­ger zah­len posi­tiv auf die Mar­ken­wahr­neh­mung. Sie sor­gen dafür, dass die Kun­den in kür­zes­ter Zeit einen schnel­len Zugang auf Unter­neh­mens­in­for­ma­tio­nen erhal­ten und somit zufrie­de­ner sind.”

eck stellt aber auch klar: “letzt­lich ist der soci­al media mana­ger eine über­gangs­fi­gur im rah­men eines chan­ge manage­ment: anfangs wird er gebraucht, um das unter­neh­men auf die heru­as­for­de­rung soci­al media vor­zu­be­rei­ten und die ein­zel­nen abtei­lun­gen für chan­cen und risi­ken zu sen­si­bi­li­sie­ren. doch je stär­ker es bereits ein soci­al media unter­neh­men ist, des­to mehr wer­den die auf­ga­ben des soci­al media mana­gers auf alle mit­ar­bei­ter ver­teilt, die in irgend­ei­ner art und wei­se öffent­lich arbei­ten.”

nach 340 sei­ten zieht eck das fazit, das sich das, was er zuvor aus­führ­lich dar­ge­stellt hat, für den einen oder ande­ren leser noch als “zukunfts­mu­sik” anhö­ren mag. doch weit gefehlt. denn: “…für die jün­ge­ren, die sich spie­le­risch auf die neu­en tech­no­lo­gi­en ein­las­sen, ist es längst geleb­te rea­li­tät.”

fazit: ich kann jedem, der sich im bereich cor­po­ra­te com­mu­ni­ca­ti­ons und dar­über hin­aus um eine zeit­ge­mä­ße und zukunfts­ge­rich­te­te prä­senz sei­nes unter­neh­mens bemüht, das jüngs­te werk von klaus eck nur emp­feh­len. es ist wie sein titel: trans­pa­rent und glaub­wür­dig.

in eige­ner sache: klaus eck hat auf mei­ne anfra­ge hin mir dan­kens­wer­ter wei­se ein exem­plar sei­nes buches trans­pa­rent und glaub­wür­dig für eine rezen­si­on über­las­sen und umge­hend zuge­sandt, wofür ich mich an die­ser stel­le recht herz­lich bedan­ken möch­te.


About Johan­nes Lenz

soci­al web­zopf, #cor­po­ra­te #soci­al #com­mu­ni­ca­ti­ons @starcomgermany & @akom360 and fan of #wer­der

kom­men­tar auf dem unter­neh­mens­blog. und jetzt?

eigent­lich ne gute fra­ge. mal ange­nom­men, du wür­dest mit­schrei­ben an einem unter­neh­mens­blog oder wie man heut­zu­ta­ge sagt: cor­po­ra­te blog. wie reagierst du? und ich mei­ne nicht etwai­ge inter­ne abspra­chen oder ähn­li­ches. stell dir vor, du wirst per­sön­lich ange­rig­ffen? und jetzt? stell dir vor, die kri­tik passt dir nicht. und jetzt?

viel­leicht gibt die­se prä­sen­ta­ti­on den einen oder ande­ren hin­weis. wenn nicht, dann sag mir bit­te dei­ne mei­nung via kom­men­tar-funk­ti­on!

p.s.: ihr fin­det die prä­sen­ta­ti­on übri­gens auch bei marc.

About Johan­nes Lenz

soci­al web­zopf, #cor­po­ra­te #soci­al #com­mu­ni­ca­ti­ons @starcomgermany & @akom360 and fan of #wer­der