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wie nah doch die trau­er der freu­de ist

20 jah­re ist es her, sagt die repor­te­rin. 20 jah­re den­ke ich ver­blüfft. sofort den­ke ich an mei­ne frü­he­re kol­le­gin. sie ist mit herz und ver­stand bos­nie­rin. sie war am wochen­en­de bei der gedenk­ver­an­stal­tung für sre­bre­ni­ca dabei.

auch dabei war der ser­bi­sche minis­ter­prä­si­dent. er kam, sah, leg­te blu­men nie­der und … wur­de vom platz gefegt durch stei­ne und alles mög­li­che was man so zu fas­sen bekam, um es nach ihm zu wer­fen.

mir kamen die trä­nen. zum ers­ten mal ver­moch­te ich zu ermes­sen, welch unend­lich gro­ßes leid über die men­schen kam. wenn es nach zwan­zig jah­ren noch so leben­dig und streit­voll ist…

freu­de.

ich dach­te an #big­foot und wie er wächst, wie er lacht, manch­mal schon zwin­kert, dann wie­der geckert und schlitz­oh­rig “Da” sagt und mit dem Fin­ger in die Wei­te zeigt und sei­ne Eltern dar­auf hin­ein­fal­len und er sich freut wenn er merkt, das mama und papa gar nichts ent­deckt haben.

viel­leicht soll­ten wir alle ein­fach nur ein wenig dank­bar­keit emp­fin­den. für die men­schen, die uns beglei­ten. für die men­schen, die für uns da sind, wenn wir sie brau­chen. für die men­schen, die uns brau­chen, für die, für die wir da sind. für all jene, die wir lieb haben. denn: sie alle wer­den immer mit uns sein.

das leben ist schön und auch wie­der nicht. es ist unser leben und das, was wir dar­aus machen, wie es sich für uns anfühlt.

Arti­kel­bild: Pray­ers for Nepal by Ali­ce Pop­korn, CC BY 2.0

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wirst du mich auch noch lie­ben, wenn ich nicht mehr jung und hübsch bin?

jung und hübsch

eine fra­ge, die vie­le men­schen umtreibt. irgend­et­was hat sie in ihrer lie­be ver­un­si­chert. sie hof­fen. sie malen sich aus wie es wäre, wenn sie nicht mehr da wäre.

die lie­be.

viel­leicht kann da die­ses brett hel­fen. im ori­gi­nal von lana del rey, hier ein wenig ver­mixt von lena lind­bergh.

die fra­ge wird blei­ben, aber viel­leicht hilft es der lie­be, die fra­ge nach der zeit die­ser zu über­las­sen. die ant­wort kommt,  wenn die fra­ge gestellt wird.

ob es das pro­ba­te ist, die­se fra­ge über­haupt zu stel­len, weiß nie­mand. lie­be ist für alle und jeden etwas ande­res. anders über­wäl­ti­gend, anders bedrü­ckend.

für den einen/die eine flüch­tig, wie ein schmet­ter­ling, mal hier und mal da, aber immer mit einer gehö­ri­gen por­ti­on durst.

für mich ist es etwas ganz beson­de­res, auf das ich acht geben will heu­te und in allen tagen.

klingt pathe­tisch. aber es ist so und es ist wun­der­schön wie es ist.

wenn sie die augen öff­net und mich aus vol­lem her­zen anstrahlt, dann …

wenn sie die augen öff­net und die trä­nen­aus vol­lem her­zen flie­ßen, dann …

ja dann will ich da sein. für sie. mit ihr tan­zen. mit ihr lei­den. sie lie­ben.

punkt.

Arti­kel­bild: Mar­tin Abegg­len, hübsch, https://flic.kr/p/6N4ERz

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