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11 fra­gen, 11 ant­wor­ten, 11 blogs — blogstöck­chen von mar­tin (best blog award)

blogstöckchen
ski-stöck­chen by m.prinke (CC BY-SA 2.0) via flickr http://www.flickr.com/photos/54851755@N00/8545099958

wie­der ein blogstöck­chen, dass ich auf­fan­ge. dies­mal aller­dings ist es eine fra­ge mehr als beim letz­ten mal, als nico zum wurf ansetz­te. mar­tin mey­er-goss­ner, mir lang bekann­ter soci­al busi­ness exper­te, hat es unter ande­rem mir zuge­wor­fen (nach­dem er es von ste­fan bekam) und ich wer­de mal sehen, ob ich klar­heit schaf­fen kann.

1. mit wel­chem pro­mi wür­dest du ger­ne mal abend­essen, und war­um aus­ge­rech­net der/die?

hui… da habe ich mir ehr­lich gesagt noch nie gedan­ken drü­ber gemacht, wes­halb mir die ant­wort echt schwer fällt. ich glau­be, wenn über­haupt, dann viel­leicht mit noel gal­lag­her oder jonas kauf­mann.

noel, weil es mich mit sei­nem bru­der liam und der gemein­sa­men band oasis seit lan­gem fas­zi­niert und ich da swem­bley album immer wie­der ger­ne höre.

in bezug auf jonas kauf­mann muss ich geste­hen, dass ich eine cd mit ihm gehört habe. ich war sofort hin und weg. und irgend­wie waren gefühlt vie­le fami­li­en­mit­glie­der schon ein­mal bei einer auf­füh­rung mit ihm. er ist einer der ganz gro­ßen und den tenö­ren die­ser zeit, liest man immer wie­der. obwohl ich geste­hen muss: ich bin alles ande­re als ein exper­te auf die­sem gebiet.

2. was war dein lus­tigs­tes erleb­nis in dei­nem leben bis­her?

zu gyman­si­ums­zei­ten mit dem musik­kurs beim lan­des­ent­scheid oder war es kreis­ent­scheid car­mi­na burana von carl orff auf­füh­ren mit mir an der tri­an­gel 🙂

3. wann hat­test du das gefühl, blogs kön­nen etwas bewe­gen?

das war wohl wäh­rend mei­nes prak­ti­kums bei bmw. ein ame­ri­ka­ni­sches auto­blog mel­de­te, das ein pri­va­ter bmw irgend­wo in ame­ri­ka nur noch rück­wärts fah­ren kön­ne. das zog dann sei­ne krei­se bis nach mün­chen. oder aber die geschich­te um den dama­li­gen chef­de­si­gner, nach­dem auch das heck des dama­li­gen 7ers benannt wur­de, aller­dings recht abfäl­lig.

4. wann woll­test du dei­ne soci­al media kar­rie­re mal beer­di­gen?

was heißt denn soci­al media kar­rie­re? das hört sich irgend­wie komisch an und ent­spricht gar nicht mei­nem ver­ständ­nis, da ich mei­ne lie­be zur kom­mu­ni­ka­ti­on via soci­al web als hob­by begann und es schließ­lich zum beruf wur­de.

bereits wäh­rend mei­nes volon­ta­ri­ats in stutt­gart wuß­te ich, dass ich das, was ich auf blogs, twit­ter & co. trei­be, auch beruf­lich machen wür­de wol­len.

zwei­fel dar­an kamen bei mir auf, als es zu einem streit mit einem bekann­ten blog­ger kam. damals war ich wirk­lich ziem­lich rat­los.

aber es gab men­schen, die mir hal­fen und zur sei­te stan­den. inzwi­schen sehe ich es als eine erfah­rung, die wahr­schein­lich zur bes­ten zeit kam, da sie mich in mei­nem ver­hal­ten online wie off­line sehr geprägt hat.

5. in wel­cher bar und mit wel­chem drink hät­tet ihr die­sen frust ger­ne ertrun­ken?

hät­te ich es pro­biert, es hät­te nicht geklappt, weil ich dafür nicht der typ bin, wie ich irgend­wann mal fest­ge­stellt habe. aber wenn, dann hät­te ich wohl die bar gewählt sowie ein paar her­ren­ge­de­cke…

6. wer hät­te eure stim­mung dann sofort auf­ge­hellt (vip, nicht lebens­part­ner!)?

wahr­schein­lich marc frey, denn immer wenn ich ihn tref­fe lacht er und ist fröh­lich und guter din­ge.

7. was ist die bes­te ver­an­stal­tung des “digi­tal-jah­res 2014″ (und war­um)?

ganz klar die re:publica 14 in ber­lin, die wie jedes jahr u.a. von john­ny häus­ler orga­ni­siert wird. es ist nicht nur die kon­fe­renz, auf der man so ziem­lich  alle aus sei­nem netz­werk trifft, son­dern noch immer recht locker und unauf­ge­regt mit vie­len unter­halt­sa­men side events, die das netz­wer­ker­herz erfreu­en.

dane­ben wür­de ich die all­face­book mar­ke­ting / deve­l­oper con­fe­rence in mün­chen bzw. ber­lin emp­feh­len. was jens und fipsy von allfacebook.de hier zwei­mal im jahr auf die bei­ne stel­len sucht sei­nes­glei­chen. es hat sich inzwi­schen her­um­ge­spro­chen, dass die bei­den blogg­ger eines der füh­ren­den fach­blogs rund um face­book neben thomashutter.com und futurebiz.de immer wie­der für wert­vol­le bei­tra­ä­ge von fach­leu­ten sor­gen.

8. mit wel­cher musik wollt ihr nach der dor­ti­gen par­ty geweckt wer­den?

spon­tan wür­de ich sagen: the xx oder aber mit hap­py von phar­rell wil­liams in der dau­er­schlei­fe 🙂

9. was moti­viert euch ein leben als blog­ger wei­ter­zu­füh­ren?

viel­leicht die bes­te die­ser 11 fra­gen. die größ­te moti­va­ti­on für mich besteht dar­in, das ich ers­tens mei­ne gedan­ken zu papier ähm ins blog brin­ge und zwei­tens die­se manch­mal nicht anders arti­ku­lie­ren könn­te als über das schrei­ben.

das wich­ti­ge am schrei­ben ist, dass es dein den­ken im wahrs­ten sin­ne des wor­tes orga­ni­siert. ein sach­ver­halt wird dann noch kla­rer, vor allem weil du abwägst und dir für den leser nach­voll­zieh­bar eine mei­nung bil­dest.

klar, nicht immer. aber ich ver­su­che das oft wie mög­lich.

10. wenn ihr mal nicht bloggt und arbei­tet, ver­bringt ihr zeit am liebs­ten mit…?

off­line­sein, weil ich dies brau­che um ener­gie zu tan­ken und die bir­ne frei zu bekom­men. dann wird greist, gele­sen, lecker gekocht und geges­sen usw.

11. was könn­te ich für euch tun, wenn ihr einen (rea­lis­ti­schen) wunsch frei hät­tet?

gute fra­ge mar­tin. eigent­lich nichts, denn das was ich wich­tig fin­de, tust Du ja schon, näm­lich gele­gent­lich ein offe­nes ohr zu haben 🙂

So, und jetzt wer­fe ich das Stöck­chen wei­ter und freue mich, wenn es ant­wor­ten von

jan fir­sching

robert basic

micha­el prä­to­ri­us

simo­ne jan­son

tho­mas koch

michae­la brandl

jörn sie­ve­n­eck

sachar kri­woj

rou­ven kas­ten

kars­ten loh­mey­er

chris dippold

auf fol­gen­de fra­gen hagelt:

1. was ist zur­zeit dein beruf­li­ches ste­cken­pferd?

2. was hat das mit die­sem Inter­netz zu tun?

3. wenn du dich zwi­schen einem tablet und einem mobi­le ent­schei­den müß­test, wa swür­dest du neh­men (bit­te begrün­den)?

4. was war dein ganz spe­zi­el­ler moment im soci­al web 2013?

5. wenn die son­ne scheint, mache ich mich auf und … (bit­te ver­voll­stän­di­gen und begrün­den)

6. auf wel­chem kon­zert warst du zuletzt?

7. auf dei­nem schreib­tisch herrscht a) immer cha­os b) ord­nung oder c) als digi­ta­ler noma­de habe ich gar kei­nen schreib­tisch (bit­te zutref­fen­des begrün­den)?

8. ange­nom­men, du könn­test wie­der­ge­bo­ren wer­den, als was wür­dest du auf der welt erschei­nen?

9. hund oder kat­ze?

10. was hat dich im soci­al web, seit dem du in ihm unter­wegs bist, am meis­ten über­rascht (posi­tiv wie nega­tiv)?

11. was wünschst du dir für 2014 (beruf­lich, pri­vat, as you want)?

About Johan­nes Lenz

soci­al web­zopf, #cor­po­ra­te #soci­al #com­mu­ni­ca­ti­ons @starcomgermany & @akom360 and fan of #wer­der

ach­tung: bag­ger fuer die blog­roll

der tim hat mich neu­lich gefragt, ob ich lust hät­te, für sei­ne blog­pa­ra­de ein paar zei­len zu schrei­ben. es gibt dem­nach blog­ger, die erst gar nicht dar­an den­ken, eine blog­roll zu füh­ren. war­um erklärt sich mir jetzt eigent­lich nicht so wirk­lich, denn leben wir das soci­al web, so mei­ne ich, ist der gedan­ke des tei­lens und der teil­ha­be an quel­len und gedan­ken emi­nent…

gut. habe ich mir also mal mei­ne blog­roll ange­schaut. ich fin­de sie eigent­lich ganz schön. unei­gent­lich auch. als ich sie mir besah, frag­te ich mich, ob ich eigent­lich jemand ver­ges­sen habe. gute fra­ge, um die ich mich im anschluss an die­sen post mal küm­mern wer­de. wenn ihr meint, daß ich jeman­den ver­ges­sen habe, schreibt es mir doch ein­fach via kom­men­tar im anschluss an die­sen post. und natür­lich, war­um das blog fehlt…

jetzt heißt es erst­mal: zeigt her eure blogs. wen hät­ten wir den da in der blog­roll… ich mach das jetzt mal alpha­be­tisch. so wie sie eben auch sor­tiert ist.

banedon’s cyber-junk — dahin­ter ver­birgt sich ein ganz fei­ner geist, näm­lich thors­ten “dani­el düsen­trieb” zoer­ner. so nen­ne ich ihn, weil er genau­so her­um­ex­pe­ri­men­tiert und neu­gie­rig ist und über­haupt ein net­ter zeit­ge­nos­se, der bis letz­tes jahr bei der ibm ange­stellt war. im zuge sei­ner beruf­li­chen neu­ori­en­tie­rung schrieb er einen post in sein blog, in wel­chem er dem­je­ni­gen, der am über­zeu­gends­ten erra­ten wür­de, wo es ihn dem­nächst hin­zieht, ein über­ra­schungs­ge­schenk ver­sprach. was tat ich also? set­ze mich mal abends hin und schrieb spon­tan eine klei­ne geschich­te auf… und ein paar tage spä­ter lan­de­te ein gro­ßes paket auf mei­nem schreib­tisch im büro. was war drin? natür­lich die­ser sau­gei­le elek­tri­sche traum mei­ner jugend…

p.s.: thors­ten, wie wärs, komm doch mal mit dei­ner piper in düs­sel­dorf aufn espres­so mac­chia­to vor­bei 😉

beru­fe­bil­der —  tja, derer gibt es vie­le. aber es gibt eben nur die­se eine frau, die mit viel enga­ge­ment, herz­blut und vor allem neu­gier­de dar­über berich­tet, wie ande­re sich auf job­su­che bege­ben, wie sie sich in ihrer selb­stän­dig­keit zurecht­fin­den oder wie sie als frau das entre­pre­neurs-dasein für sich ent­de­cken. und wenn es klappt, schreibt sie dann in der wochen­zei­tung die zeit dar­über, behan­delt es in einem buch oder spricht dar­über in radio- und talk­run­den.

simo­ne ken­ne ich aus mei­ner stutt­gar­ter zeit. als selb­stän­di­ge jour­na­lis­tin, die nach und nach ihre prä­senz im soci­al web via blog, face­book und twit­ter aus­ge­baut und pro­fes­sio­na­li­siert hat, ist sie auf ihre neu­gier­de ange­wie­sen. und ihre kon­takt­be­reit­schaft. sie war es, für die ich zwei bei­trä­ge zur rei­he berufs­ein­stieg von geis­tes­wis­sen­schaft­lern geschrie­ben habe. simo­ne schreibt einen durch­aus lesens­wer­ten blog, der gera­de berufs­ein­stei­gern zeigt, wor­auf es zu ach­ten gilt.

clue­train pr 

ein gold­schatz, den ich immer wie­der auf­su­che, um mich in für vie­le wahr­schein­lich lang­at­mig anmu­ten­den posts über das zuhö­ren und mit­re­den zu ver­lie­ren, die gedan­ken krei­sen zu las­sen und für mich etwas her­aus­zu­le­sen. bei­spiels­wei­se bloggt thi­lo specht, den ich lei­der noch nicht per­sön­lich getrof­fen habe, über die so bana­le tat­sa­che, das soci­al media, wird es pro­fes­sio­nell feil­ge­bo­ten, eben glaub­wür­dig sein muss, damit es wirkt. beim kun­den und vor allem bei den­je­ni­gen, die die ent­spre­chen­den maß­nah­men so schnell zum erfolg füh­ren sol­len, näm­lich die­sen komi­schen men­schen da im inter­net, die es den unter­neh­men immer schwe­rer machen. die die kom­mu­ni­ka­ti­on so schwie­rig und unbe­quem machen, daß man halt ein­fach nicht ins netz geht. shit­s­torm und rant zum trotz. geht eh alles wie­der vor­bei. aber thi­lo ver­mit­telt dem leser etwas mehr als die erklä­rung sei­nes ver­ständ­nis die­ser uns all­täg­lich befas­sen­den “kom­mu­ni­ka­ti­on im wan­del”, wie es immer so schön heißt. nein, er bringt kul­tur her­ein in die ewi­gen “how to” und “15 top super tral­la­la tipps zu dei­nem erfolg im soci­al web” tex­te, kri­ti­siert, sagt sei­ne mei­nung und nimmt poli­ti­sche und ande­re theo­ri­en in sei­nen posts auf. für ihn sind soci­al media eine kul­tur­tech­nik. und da hat er ver­dammt noch­mal recht. ab in den feed­re­ader! sofort!

digi­ta­les & rea­les 

dani­el ken­ne ich eben­falls aus mei­ner zeit in stutt­gart. zumin­dest fiel er mir da auf. eben­so wie david phil­ip­pe oder mar­kus sekul­la. die drei saus­ten sie auf ein­mal auf twit­ter her­um und leb­ten das, was sie heu­te sagen und ande­ren mit auf den weg geben. dani­el ist groß. nicht nur phy­sisch, auch beim bas­ket­ball wie ich gehört habe. und wie ich hat der ost­hes­se aus dem schö­nen bad hers­feld, das ich ein­mal im jahr besu­che, bis zur b-jugend gekickt. nur bin ich dann zum hand­ball, wäh­rend er den korb ins visier genom­men hat. wo haben wir uns eigent­lich das ers­te mal getrof­fen? weiß ich nicht mehr, aber dafür waren wir uns sym­pa­thisch. wir tei­len den gedan­ken, wis­sen und gedan­ken wei­ter­zu­ge­ben, ohne dafür gleich 5 mark zurück­ha­ben zu wol­len. und vor allem ande­ren zu hel­fen soweit wir es ver­mö­gen. dani­els blog spie­gelt bei­des wie­der sowie sei­ne sym­pa­thie für die pr. und mich freut es sehr, mit ihm gele­gent­lich das eine oder ande­re hel­le in mün­chen zu trin­ken. natür­lich nur nach einem erfolg­rei­chen check in via fours­qua­re 😉

ever­y­thing about my life 

die­ses blog wird von alex troll geschrie­ben, den ich lei­der auch noch nicht per­sön­lich getrof­fen habe. für mich ist es ein abwech­se­lungs­rei­ches blog, dass sowohl posts über bücher als auch über aktu­el­le ent­wick­lun­gen im bereich soci­al media bereit­hält. und dane­ben führt nach­na­mens­vet­ter die­ser keli­nen posier­li­chen kerl­chen, die man manch­mal im netz trifft, ein klei­nes blog auf pos­te­rous, daß dem einen oder ande­ren geneig­ten leser, der so wie ich auch gele­gent­lich sei­ne zeit auf twit­ter ver­bringt, bekannt sein dürf­te, hat es doch immer eine aktu­el­le info­gra­fik parat und bil­det somit einen fun­dus für alle, die eine schnel­le info auf einem blick für soci­al media kanä­le o.ä. benö­tigt. eine klas­se sache, wenn es auch längst nicht alles ist, was ihn noch so beschäf­tigt, schaut man sich sein blog mal ein wenig inten­si­ver an, was ich emp­feh­le.

kadekmedien.com 

der klaus-die­ter mei­ne lie­ben leser die­ses blogs ist schon ein geist- und kunst­rei­cher zeit­ge­nos­se. wor­an ich das erken­ne ohne ihn per­sön­lich zu ken­nen? ganz klar an sei­nen täg­li­chen klei­nen posts namens dai­ly inspi­ra­ti­on. aber nicht nur dar­an. er dis­ku­tiert. er hat kla­re vor­stel­lun­gen und trans­por­tiert die­se in sei­nem blog zu mir als leser. und er berich­tet aus der pra­xis. kun­den, denen er ein wenig ver­mit­teln möch­te, wie es um soci­al media gestellt ist. das ist inter­es­sant und boden­stän­dig. und lesens­wert. und ja, mein tipp an euch, die ihr auf twit­ter seid. zwit­schert mit klaus-die­ter und ihr wißt was ich mei­ne.

kom­mu­ni­ka­ti­on — zwein­ull 

hin­ter die­ser losung ver­birgt sich tim, den ich zum ers­ten mal traf, als… ver­dammt tim, wo war das? mein erin­ne­rungs­ver­mö­gen läßt stark zu wün­schen übrig. jeden­falls will ich kei­ne gro­ßen wor­te ver­lie­ren. tim ist selb­stän­dig und berät unter­neh­men bei ihrem ein­stieg in das soci­al web. wür­de ich nen unter­neh­men haben, wür­de ich zu ihm gehen. war­um? weil er weiß wor­um es geht, wie er selbst zeigt. und in letz­ter zeit habe ich den ein­druck, hat sich bei ihm noch ein­mal eini­ges getan. es läuft. und so soll es sein. außer­dem ist er der­je­ni­ge, der mich dazu ver­an­lasst hat, die­sen aus­führ­li­chen blog­post zu schrei­ben. schaut nicht nur auf sei­nem blog vor­bei, son­dern auch mal auf sei­ner face­book-sei­te.

logo­look

logo­look ist das klei­ne fei­ne blog von andré paet­zel. ihn ken­ne ich auch schon ein wenig län­ger noch aus mei­ner zeit aus stutt­gart. twit­ter war der ort oder der stream, der uns zusam­men­brach­te. auch im ech­ten leben. er war es, der eines tages mein­te: “jo, sach mal, hätts­te nicht bock, mal dei­ne gedan­ken hier in düs­sel­dorf vor­zu­tra­gen?” wie wat, dach­te ich und wäre bei­na­he vom schwä­bi­schen bal­kon geflo­gen… nun, er war da ja noch bei grey und umtrie­big wie bol­le. letz­te­res ist er immer noch und wird es auch blei­ben. jeden­falls ergab sich dann aus dem vor­trag plötz­lich so eini­ges und ich war bei der gro­ßen agen­tur ange­stellt. und am anfang mit ziem­lich viel wack­li­gen kni­en. man muß sich ja erst­mal zurecht­fin­den. sei­ne rol­le für sich defi­nie­ren und fin­den. ich hät­te zuvor nie dar­an gedacht, mal bei einer wer­be­agen­tur zu arbei­ten. wie dem auch sei, an einem der ers­ten aben­de twit­ter­ten andré und ich so vor uns hin und da frag­te ich ihn, ob es eigent­lich so was wie nen twitt­woch in düs­sel­dorf gäbe. “hier gib­bet nüscht”, war sei­ne ant­wort. ja und dann haben wir halt ein­fach los­ge­legt. ein­fach gemacht 😉 und von mal zu mal wur­den es mehr leu­te, die teil­nah­men und die sich freu­ten, end­lich mal eine platt­form zu haben, auf der man sich aus­tau­schen konn­te bei inter­es­san­ten vor­trä­gen und gei­len refe­ren­ten. an die­ser stel­le noch­mal der hin­weis: wir freu­en uns über jedes unter­neh­men, wel­ches inter­es­siert ist, den twitt­woch düs­sel­dorf finan­zi­ell oder phy­sisch als host zu unter­stüt­zen, denn ohne sind auch unse­re bemü­hun­gen end­lich. übri­gens: zur­zeit pla­nen andré und ich wie­der fleis­sig. so, mal wie­der abge­schweift…

logo­look ist das blog für logos und das hat viel mit der form, dem design oder auch den farb­spie­len zu tun. und da and­re von hau­se aus kon­zep­tio­ner ist, somit eine fun­dier­te sache. eines noch dann ist aber auch gut: andré hilft ger­ne. so zum bei­spiel im rah­men der akti­on “die strah­ler”, einem buch sei­nes chefs frank dop­hei­de. ein teil der erlö­se kom­men dem deut­schen krebs­zen­trum zugu­te. also, wer­det fan auf face­book oder geht auf die web­site und bestellt das (hör)buch!

mas­sen­pu­bli­kum

hin­ter die­sem blog steckt der kopf kri­woj. genau­er gesagt sachar kri­woj. das ist der mann mit por­ta­blem wlan. oder der, der eplus seit eini­ger zeit zu einem bei­lei­be wesent­lich bes­se­ren auf­tritt im soci­al web ver­hilft. ein streit­ba­rer geist ist er auch, aber eben auch einer, der hilft. der die gedan­ken und die arbeit zu schät­zen weiß. einer der es vom blog­ger zum digi­tal cor­po­ra­te pr mann für den grü­nen mobil­funk­an­bie­ter geschafft hat. der auf­baut, rum­fliegt und lei­der in der letz­ten zeit weni­ger bloggt und twit­tert, was ich scha­de fin­de. ver­ste­hen aber kann ich es und es bedeu­tet ja auch kei­nes­wegs, dass er es nicht viel­leicht bald wie­der häu­fi­ger tut 😉 jeden­falls emp­feh­le ich euch ein­fach mal als lese­lek­tü­re den vor­letz­ten post mit dem bezeich­nen­den titel don‘t call it soci­al media. er endet mit dem so wah­ren wie ein­fa­chen satz von robert basic vor einer run­de unten­reh­mens­ver­tre­tern: “ihr wer­det die­se welt nie­mals ver­ste­hen, wenn ihr nicht auf twit­ter und face­book seid.”

media­cli­ni­que 

ein blog, wel­ches kul­tu­rel­len wie auch wer­be­re­le­van­ten gedan­ken flü­gel ver­leiht. oder sie ihnen zurecht­stutzt. sein autor, ralf schwartz, selbst erfah­re­ner agen­tur-kom­mu­ni­ka­ti­ons-mensch macht sich dar­in sei­ne gedan­ken. über die man­geln­den visio­nen von agen­tu­ren, über die blog­ger von heu­te, die auf track­backs inzwi­schen auch ver­zich­ten und sich ein­bud­deln. gut, dass das jetzt nicht der fall ist 😉 zudem betreibt ralf gemein­sam mit tho­mas koch, dem ururur-media-mann in deutsch­land seit kur­zem  http://craftandvision.de/. ihr anspruch könn­te grö­ßer nicht sein: “wir r/evolutionieren agen­tu­ren!” wir sind gespannt. jeden­falls liest man ralf nicht nur hier, son­dern auch beim wer­be­b­log­ger, dem krit­schen blog­geist rund um das umfeld der wer­bung und ihrer agen­tur. schauts euch ein­fach mal an, egal ob ihr was mit wer­bung zu tun habt oder nicht.

the stra­te­gy web 

bei mar­tin fra­ge ich mich immer, ob er sei­ne blogs nicht heim­lich im flug­zeug schreibt 😉 dazu muß man wis­sen, dass er zwi­schen der baye­ri­schen lan­des­haupt­stadt und lon­don hin und her­pen­delt. aber neben­bei hat er noch zeit, ein für alle die­je­ni­gen, die sich dem soci­al media mar­ke­ting ver­schrie­ben haben, abso­lut lesens­wer­tes blog zu füh­ren. in eng­li­scher spra­che bloggt er rund um aktu­el­le stu­di­en und trends im soci­al web. aller­dings immer mit dem fokus: was bringt es für unter­neh­men? ist es rea­li­sier­bar? ist das ergeb­nis mess­bar? davon abge­se­hen ist mar­tin ein sehr ange­neh­mer zeit­ge­nos­se, mit dem man auch schon mal den mar­ke­ting­chef von real madrid an der the­ke bei­sei­te neh­men und mit fra­gen bom­bar­die­ren kann, ohne sta­di­on­ver­bot zu bekom­men, wenn man sich deut­lich als bar­ce­lo­na fan zu erken­nen gibt 😉 also, schau tbei mar­tin vor­bei, wenn ihr auf etwas mehr struk­tur für eurer eng­lisch sowie noch etwas mehr in bezug auf stra­te­gi­en für das soci­al web hofft.

tri­ce 

hier bloggt der mensch, mit dem ich zusam­men stu­diert habe. haben wir letz­tes jahr her­aus­ge­fun­den. inzwi­schen bloggt, twit­tert und news­let­tert er auch pri­vat. das blog wid­met sich dem mobi­le bereich, der twit­ter­ac­count auch aber nicht nur und der news­let­ter, nun da geht es um die mobil­bran­che. im grun­de wird jeder von euch, der florains arbeit via turi2 ver­folgt, wis­sen wie der hase läuft: er macht ähn­li­ches nun für sich selbst und zwar mit sei­nem ste­cken­pferd mobi­le. und das fin­de ich pri­ma. allen unken­ru­fen zum trotz beginnt er ein pro­jekt das durch­aus zukunfts­fä­hig ist. ich lese es ger­ne und wün­sche flo­ri­an damit viel erfolg. und bei gele­gen­heit wer­de ich mit ihm mal in leip­zig in der bar­ce­lo­na nen kalt­ge­tränk schnab­u­lie­ren 😉

writ­ten in basic

wenn es in deutsch­land jeman­den gibt, der das blog­gen nach vor­ne bringt, brach­te, brin­gen wird, dann ist es die­ser mensch, der so schnell spricht, dass er in der ver­gan­gen­heit denkt. hat irgend­wie was vom de lorean 😉 aber mal im ernst. robert ist ein mensch, dem ich vor­letz­tes jahr begeg­ne­te. ich such­te sei­nen rat. er kann­te mich nicht. ich kann­te ihn nicht. er half mir. und das ist nicht selbst­ver­ständ­lich in einer zeit, in wel­cher jeder viel zu tun hat, schon mit­un­ter viel zu viel mit sich selbst zu tun hat. mal abge­se­hen davon das robert so ger­ne als das “urge­stein der deut­schen blo­go­sphä­re” ange­kün­digt wird. ich habe mich sehr dar­über gefreut, dass da jemand ist, der trotz sei­ner vie­len fans, foll­lo­wer und blog­posts sich die zeit nimmt und das fix und dir hilft. das ist das soci­al web. leib­haf­tig gewor­den. wie ich es ver­ste­he. weni­ger das soci­al als sozi­al über­setzt als viel­mehr mit dem begriff der hilfs­be­reit­schaft oder der nähe beschrie­ben, ist es ein weg, mit ande­ren in kon­takt zu kom­men, der ein vor­ver­trau­en wie es mal nen­nen wür­de schafft, wel­ches es so auf der stra­ße wirk­lich sel­ten anzu­tref­fen ist. und das lebt robert. inzwi­schen ist seit­dem eini­ge zeit ins land gegan­gen. robert hat mich auch als “neu­er blog­ger” auf sein blog genom­men. ratz­fatz ging das. und als ich das sah war mei­ne freu­de groß. es gibt ein­fach din­ge, die man nicht ver­gisst! eines noch: lest roberts blog. nicht weil er der gro­ße blog­ger ist or wha­te­ver. das ist alles quark ohne pell­kar­tof­feln. lest es weil ihr schnell mer­ken wer­det, dass er am puls der zeit ist und die­se kri­tisch beglei­tet. auf sei­ne ihm ganz eige­ne art.

that‘s it. hof­fe, es war nicht zu lang. aber die men­schen hin­ter mei­ner blog­roll sind aber auch wirk­lich jeden buch­sta­ben wert!

zu beginn hat­te ich ja ange­kün­digt, mich jetzt mal dar­an zu machen, wen ich ver­ges­sen haben könn­te in mei­ner blog­roll… und schwupps fällt mit jemand ein. genau, das print­mons­ter mit sei­nen rock‘n roll‘igen web ide­as. muss ich die tage mal ein­pfle­gen. wen noch und war­um?

hey hey my my… (neil young; bes­tes cover von oasis)

About Johan­nes Lenz

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