Schlagwort-Archive: Men­schen

Unser aller Buzz nah der Isar

Die Isar­run­de ist inzwi­schen eine beach­te­te Insti­tu­ti­on aus der baye­ri­schen Lan­des­haupt­stadt, hin­ter der Medi­en­schaf­fen­de der Stadt ste­hen und in ange­nehm zurück­hal­ten­den und zugleich sym­pa­thisch erklär­ten Vide­os sich dar­über unter­hal­ten, wie es um die Digi­ta­le Repu­ta­ti­on bestellt ist oder auch, wie es jetzt, ein paar Wochen nach dem Big Bang, um das jüngs­te Tool von Goog­le bestellt ist…

Die Rede ist von BUZZ

Mit von der Par­tie sind Bene­dikt Köh­ler, Micha­el Prae­to­ri­us und Chris­toph Elzer.

About Johan­nes Lenz

soci­al web­zopf, #cor­po­ra­te #soci­al #com­mu­ni­ca­ti­ons @starcomgermany & @akom360 and fan of #wer­der

incredi­ble: neue blog­ger arbei­ten auch

übri­gens: mein Name ist johan­nes lenz. ich bin volon­tär für unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on und online mar­ke­ting bei der alma mater gmbh, einer stutt­gar­ter per­so­nal­ver­mitt­lung und kar­rie­re­be­ra­tung für aka­de­mi­sche nach­wuchs­kräf­te. seit Juni 2008 arbei­te ich dort und bin ver­ant­wort­lich für die online-redak­ti­on und die pr.

im rah­men mei­ner arbeit nahm ich ende 2008 an der von prof. tho­mas pleil orga­ni­sier­ten kon­fe­renz zur zukunft der online pr 2008 der fach­hoch­schu­le darm­stadt-die­burg teil. und die­se bringt mich zu einem lieb­lings­the­ma von mir: twit­ter. denn dort schrie­ben bzw. twit­ter­ten alle teil­neh­mer auf einer twit­ter­wall live über das gesche­hen. und ich als alter ego von alm­amei­se war mit­ten­drin…

inzwi­schen twit­te­re ich längst auch unter johan­nes­lenz, ent­wi­cke­le via fre­e­len­zer und johanneslenz.posterous ers­te blo­gak­ti­vi­tä­ten und spe­zia­li­sie­re mich immer mehr im bereich unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on / pr auf soci­al media, um mich dar­in ab april 2010 neu­en beruf­li­chen her­aus­for­de­run­gen zu stel­len. und das mit enthu­si­as­mus, weil die art des dia­logs bei twit­ter & co. mich sehr fas­zi­niert.

neu­er blog­ger arbeits­tag

8:25 Wecker klin­gelt und ich ver­dam­me ihn. bringt aber nichts. er klin­gelt wei­ter.

9:30 stap­fe als letz­ter ins büro und schal­te “ghosts” radar ein. power sta­ti­on fährt hoch. erklä­rung: haupt­in­stru­ment mei­nes tuns ist der pc. und ich wer­de ghost genannt. fra­gen nach dem grund kann ich nicht beant­wor­ten. unter­neh­mens­ge­heim­nis.

10:30: inzwi­schen ist die lage son­diert. was heißt das? Mails gecheckt (bin für die eige­ne und den pr zugang ver­ant­wort­lich), habe soci­al pro­files für alm­amei­se ange­schal­tet und weiß, wel­che the­men in bewer­ber-, recrui­ter- und per­so­nal­mar­ke­ting­zir­keln bespro­chen wer­den. lage ist son­diert. plan, was zu tun ist, steht für den tag, meis­tens winkt mir out­look schon zu und zeigt, was am tag so ansteht, ob remin­der mit ter­mi­nen am start sind oder regel­ter­mi­ne ein­ge­hal­ten wer­den müs­sen.

10:30–13:30: Zeit des Tuns. ich habe schon mit Part­nern der Web­sei­te Kon­takt auf­ge­nom­men, um Regel­ter­mi­ne abzu­ar­bei­ten (wann muß con­tent gelie­fert wer­den, wie ist der Stand, was gibts Neu­es usw., Bespre­chun­gen wegen Online-Koope­ra­tio­nen, ers­te Aktua­li­sie­run­gen der Home­page, News­let­ter begon­nen, Abspra­chen mit Chef zu Ide­en & Kor­rek­tu­ren auf Web­sei­te, was sagt Xing, auf Zuruf schnel­le Auf­trä­ge begon­nen, kon­zep­tio­nell Tex­te wei­ter­ge­spon­nen und geschrie­ben oder ter­mi­niert usw.)

13:30 bepackt meis­tens mit papier gehts zur nahen bäcke­rei auf der jagd nach einem käse­bröt­chen. wäh­rend die­ses gefan­gen wird, wer­den aus­gwähl­te arti­kel rund um die the­men­be­reich online pr, soci­al web oder cor­po­ra­te com­mu­ni­ca­ti­ons ver­schlun­gen.

14:00 auf zur 2. halb­zeit, in der es meis­tens ordent­lich zugeht. ein dop­pel­ter expres­so mac­chia­to hilft, nicht ins fress­ko­ma zu ver­fal­len, son­dern wei­ter­hin auf­merk­sam zu schrei­ben, micro­zu­blog­gen, zu face­boo­ken…

15:00 hat­ten gera­de monats­mee­ting. chef mein­te, ich könn­te end­lich mal den traf­fic rank der web­sei­te stei­gern. fra­ge ihn wie. er: “mach was mit dem inter­net, ghost”. ich ent­geg­ne: ich zieh es ab. er schmun­zelt. im ernst: der job bringt es mit sich, an vie­len fron­ten prä­sent zu sein. in online pr por­ta­len zum bei­spiel. sind kos­ten­los und bie­ten web­sei­ten­be­trei­bern her­vor­ra­gen­de möglick­ei­ten, auf­merk­sam­keit und sicht­bar­keit bei jour­na­lis­ten zu gene­rie­ren. wie das: nun, sie wer­den von die­sen gecheckt und zudem sind sie in den such­ma­schie­nen ordent­lich gerankt — meint, daß man die eige­nen pres­se­mit­tei­lun­gen in den vor­de­ren ergeb­nis­sen der such­an­fra­ge fin­det -. eini­ge las­sen auch backlinks zu, womit man schon mal nen punkt gemacht hat. pres­se­mit­tei­lun­gen schwe­ben dem­nach, sind sie zudem mit ent­spre­chen­den key­wor­ds ver­se­hen, eine gewis­se zeit lang oben in den rele­van­ten such­ma­chi­nen­er­geb­nisssen. bei alma mater kommt es immer häu­fi­ger vor, daß jour­na­lis­ten unter ande­rem des­halb anru­fen und äußern, dass sie via inter­net auf uns auf­merk­sam wur­den.

16:30 inzwi­schen war ich auch mehr­fach bei crossing, wie man xing inzwi­schen nennt. dort kann man auch pr betrei­ben und nicht nur mit der sta­tus­mel­dung, wenn man pre­mi­um-mit­glied ist, son­dern etwa mit ankün­di­gun­gen in ziel­grup­pen­ge­rech­ten grup­pen und deren unter­fo­ren. kommt natür­lich wesent­lich auf das pro­fil­fo­to und den titel des ein­ge­stell­ten arti­kels an. manch­mal könn­te man mei­nen, der schein beherrscht das sein. aber trom­meln will eben gelernt sein. ist die grup­pe etwa offen und für such­ma­schi­nen ein­les­bar, taucht der arti­kel auch dort auf. alles hängt mit allem zusam­men. neben dem ham­bur­ger busi­ness netz­werk gibt es ja auch noch den welt­weit akti­ven coun­ter­part lin­kedin sowie die soci­al net­works, zu denen ich an die­ser stel­le auch twit­ter zäh­le, auch wenn biz stone, mit­be­grün­der, sein baby gar nicht als sol­ches begreift. und dort kann man natür­lich auch pr machen. man­che machen dort unver­fro­ren gute pr, ande­re das gegen­teil. letzt­lich ist dies — eini­ge hegen nun wohl zwei­fel — aber abso­lut ok. denn: bei twit­ter geht es dar­um, dass man sei­nen fol­lo­wern mehr­wert bie­tet, weil sonst das inter­es­se gering bleibt. gera­de die­ser tage heu­te twit­ter­ten vie­le, der zwit­scher­dienst ent­wi­cke­le sich auf­grund der ver­meint­lich gerin­gen zahl akti­ver nut­zer zum infor­ma­ti­ons­netz­werk und damit weg vom soci­al net­work. da fra­ge ich mich doch, ob es über­haupt eines war und inwie­fern die (emo­tio­na­le) bin­dung zwi­schen usern dar­über ent­schei­det, was das netz­werk nun eigent­lich dar­stellt. aber egal.

18:00 Der Arbeits­tag neigt sich dem ende. der chef ist auf der suche nach ver­wert­ba­ren süß­wa­ren in form von scho­ko­la­de oder plätz­chen. muß ihn auf nach­fra­ge ent­täu­schen. und mei­nen apfel will er nicht. da kön­ne er ja auch gleich in den tisch bei­ßen. naja, macht er ja doch nicht. das büro lehrt sich und eigent­lich ist jetzt ne gute zeit, um viel­leicht noch das eine oder ande­re zu schrei­ben. bei­spiels­wei­se nen klei­nen post auf dem geha­el­terblog, einer infor­ma­ti­ons­samm­lung rund um das the­ma gehalt. oder aber noch aktua­li­sie­run­gen auf der web­sei­te vor­neh­men, die am vor­mit­tag nicht geschafft wur­den — ban­ner ein­bau­en, ver­lin­kun­gen aktua­li­sie­run­gen usw. — was ich auch ger­ne mache, ist die pres­se­mit­tei­lun­gen in den bereich öffent­lich­keit und pres­se stel­len. dort lege ich auch die links in form der titel der erwäh­nun­gen von alma mater im Inter­net an. ist schon was zusam­men­ge­kom­men in den letz­ten andert­halb jah­ren, gera­de und vor allem auch über die online part­ner, die ich für alma mater gewin­nen konn­te. jetzt krab­belt dann auch alm­amei­se in den fei­er­abend. sie ist aus der online-kom­mu­ni­ka­ti­on nicht mehr weg­zu­den­ken und es war schon ne gute sache, daß ich ihr twit­ter damals gezeigt habe, denn sie bringt traf­fic auf die web­sei­te, hält kon­takt zu bewer­bern, recrui­ting exper­ten und per­so­nal­mar­ke­ting exper­ten von gro­ßen & klei­nen unter­neh­men. mit ihren tweets betreibt sie im grun­de nichts ande­res als pr für alma mater. inzwi­schen ist sie eta­bliert und schon recht erwach­sen gewor­den. der schalck sitz ihr aber noch immer im nacken…

19:00 meist wird es ja doch spä­ter als man sich vor­ge­nom­men hat, auch wenn man schon längst alles zusam­men­ge­packt ist. liegt dann zumeist dar­an, dass noch nicht alles abge­ar­bei­tet ist oder ein­fach der nächs­te tag getimet wer­den muss. gedan­ken zu ter­mi­nen mit jour­na­lis­ten notie­ren, die schließ­lich über­zeugt wer­den sol­len, daß sie bei und mit alma mater ne sto­ry bekom­men, die anspre­chend, aktu­ell und mög­lichst uni­que ist. und natür­lich muss man seri­ös sein. aber die gesprä­che waren und sind zumeist wirk­lich inter­es­sant, weil man immer wie­der etwas lernt. etwa über das dasein von frei­en mit­ar­bei­tern, die es wahr­lich nicht leicht haben, mit ihren sto­ries bei redak­tio­nen zu lan­den, geschwei­ge denn damit geld zu ver­die­nen. gibt aus­nah­men, aber vie­le müs­sen kämp­fen. meist geht es dann auch für mich zwi­schen 18:30 und 19:30 in den fei­er­abend. zwi­schen­zei­lich wird es auch mal spä­ter.

alles in allem ist der job sehr viel­fäl­tig von sei­ner auf­ga­ben­struk­tur her, denn neben der pr kommt auch das mar­ke­ting mit news­let­tern und ande­ren tex­ten ins spiel. klar, manch­mal sieht man den wald vor lau­ter bäu­men nicht, aber auf­ge­ben ist nicht. außer­dem kommt man mit einem plan ganz gut vor­an. so ist jeder tag anders als der vor­he­ri­ge. so wie die pres­se­mit­tei­lun­gen, die tweets, die arti­kel, die news­let­ter usw. wenn man dann noch die frei­heit hat, eigen­in­itia­tiv zu arbei­ten, kon­zep­te zu ent­wi­ckeln, sich aus­zu­pro­bie­ren, dann ist das schon ziem­lich cool für einen volon­tär.

good night & good luck!

p.s.: die­ser text ent­stand im rah­men des pro­jek­tes “a day in the life of pr folks”, initi­iert von prof. tho­mas pleil, und steht allen inter­es­sier­ten zur teil­nah­me offen. einiz­ge bedin­gung: wer sich anmel­det, macht in pr 😉

About Johan­nes Lenz

soci­al web­zopf, #cor­po­ra­te #soci­al #com­mu­ni­ca­ti­ons @starcomgermany & @akom360 and fan of #wer­der

Soci­al Media singt

Abend­stund hat Gold im Mund. Nun, die Tage sind lang. Aber, wenn man mor­gens die Stra­ßen ent­lang schleicht, hört man ein Tril­ler und fie­pen. Fröh­lich geht es zur Sache hoch oben neben dem Fuß­weg. Die Son­ne zeigt sich mit einer Vehe­menz, dass man unwill­kür­lich beginnt, zu blin­zeln.

Die Vögel sind los, der Lenz ist. Und Vero­ni­ka. Sie hat sich auf­ge­macht und ist unter­wegs. Sie hat sich ein Pseud­onym zuge­legt und ist vie­ler­orts gleich­zei­tig und doch nicht zu grei­fen. Man spricht über sie und doch scheint es, als wäre sie nur der Stau der Bau­stel­le, der her­über weht und zum Nie­sen ein­lädt.

Wo ist sie? Sie ist hier. Ver­steckt sich hin­ter den Buch­sta­ben und betrach­tet genüss­lich den Schrei­ber­ling wie den Leser. Mit ihr ist es wie mit Soci­al Media, könn­te man manch­mal den Ein­druck haben: Sie sind da und dann doch wie­der nicht.

Sta­te of the Soci­al Media Art — 3 aus­ge­wähl­te Bei­trä­ge & 3mal Fazit:

Andre­as Wol­lin hat in sei­nem Bei­trag “Der Ver­such, die Figur (!) “Don Alphon­so” zu ver­ste­hen” die Debat­te um die Arti­kel von Don Alphon­so auf­ge­nom­men und ver­sucht sei­ne fik­tiv-künst­le­ri­sche Figur aus­zu­leuch­ten sowie die Dis­kus­si­on, die dar­um ent­brannt ist.

Fazit:  Man muss Don Alphon­so als Figur ver­ste­hen, die eben einen gewis­sen Ansatz ver­folgt, die nicht auf Gesprächs­be­reit­schaft grün­det und nicht zum Dis­ku­tie­ren ein­lädt, die nicht auf Gesprä­che setzt  -und dabei lei­der mit­un­ter Gren­zen über­schrei­tet, was nicht sein soll­te. Das ist so — oder um es mit Don Alphon­sos Wor­ten zu sagen: “Ende!”.

Zuvor hat­te Robert Basic in einem Bei­trag zur Debat­te die Fra­ge gestellt: “zit­tern jetzt alle Soci­al Media Bera­ter

Sind nun SM Bera­ter per se doof und haben nix auf dem Kas­ten? Übli­che Ant­wort: Das kommt dar­auf an, wer wie gut ist. Erwei­ter­te Ant­wort: Zeit ist Geld. Egal, wie schlecht der SM Bera­ter ist. Für eines ist er meis­tens immer gut: Er ver­kürzt die Zeit, Unter­neh­men etwas Neu­es auf­zu­zei­gen, was Bares wert ist. Was die Unter­neh­men damit inhou­se anstel­len, hängt von den Machern intern ab, wie lern­fä­hig und gut die­se sind. Dar­an ändert weder ein DonA noch ein SM Bera­ter nix. Also schon wie­der Kos­ten? Sor­ry, dass Betriebs­wirt­schaft so lang­wei­lig ist:)

Für eins war Don Alphon­sos Bei­trag für mich per­sön­lich gut: Er ist anre­gend, kna­ckig geschrie­ben und hat im bes­ten Sin­ne amü­siert.”

Dazwi­schen hat Klaus-Die­ter Knoll in sei­nem Bei­trag “reB­log Sozia­le Netz­wer­ke: Die Schelm­ex­per­ten des sozia­len Inter­nets — Hin­ter­grün­de — Feuil­le­ton — FAZ.NET” zur Debat­te Stel­lung genom­men.

Trotz alle­dem glau­be ich an das Gute, das die Ver­än­de­run­gen durch Soci­al Media mit sich brin­gen wer­den. Und das sind gestärk­te (Kunden-)Beziehungen. Es geht die gan­ze Zeit über­haupt nicht mehr pri­mär ums Geld, son­dern um Bezie­hun­gen; das bedeu­tet das *Soci­al* in Soci­al Media. Dass die­se Bezie­hun­gen zu sich selbst orga­ni­sie­ren­den, arbeits- und lebens­fä­hi­gen Netz­wer­ken füh­ren, was sich für deren Mit­glie­der letzt­lich auch aus­zah­len wird, steht für mich außer Fra­ge.

Ansons­ten: ein in Gän­ze lesens­wer­ter Bei­trag von Don Alphon­so, auch wenn er wie­der ein­mal in den Grund­te­nor der FAZ passt, dass das gan­ze Inter­net ein ein­zi­ger Mist ist. – Die Angst der FAZ vor die­ser neu­en Tech­no­lo­gie muss schon unheim­lich tief sit­zen; patho­lo­gisch – wür­den See­lenk­lemp­ner sagen ;)”

Und vor die­ser Debat­te fand sie noch auf einer ande­ren Ebe­ne statt, näm­lich der des Dia­logs, die Mir­ko Lan­ge mit sei­nem Bei­trag “Soci­al Media Myth Bus­ter: Es braucht kei­nen “Dia­log” für erfolg­rei­che Soci­al Media” ange­sto­ßen hat.

Um es kurz und knapp zu sagen: Man muss selbst kei­nen Dia­log füh­ren. Es reicht, über die rich­ti­gen The­men zu spre­chen.  Das erreicht man, indem man zuhört und die The­men ent­wi­ckelt, wel­che die Dia­log­grup­pen inter­es­sie­ren, idea­ler­wei­se bewe­gen. Die­se The­men kann man dann “über Soci­al Media” kom­mu­ni­zie­ren – und das meint vor allem Soci­al Media als Kanal [sic!]. Und wenn es rich­tig gut läuft, dann füh­ren die Men­schen den Dia­log dann ganz von allei­ne. Denn das ist das Schö­ne an Soci­al Media – über­all ist die tech­ni­sche Mög­lich­keit für Dia­log vor­han­den. Aber es steht nir­gends geschrie­ben, dass das Unter­neh­men selbst an der Debat­te teil­neh­men muss. Man kann es ger­ne tun. Und es ist auch höf­lich, wenn man direkt ange­spro­chen wird. Aber direk­ter Dia­log ist weder Pflicht, noch Vor­aus­set­zung für gute (Soci­al-Media-) Kom­mu­ni­ka­ti­on.” [Bit­te beach­ten, dass im Ori­gi­nal Post im Anschluss an die­sen Absatz Ergän­zun­gen ein­ge­fügt wur­den]

Tja und wo füh­ren uns die­se geball­ten Gedan­ken hin? Das wer­den wir sehen. Aber eines steht fest: Soci­al­Me­dia singt, weil

- die Men­schen sich nach und nach damit befas­sen, ob pri­vat oder beruf­lich

- die Men­schen dar­über dis­ku­tie­ren, debat­tie­ren und sich argu­men­ta­tiv im bes­ten Sin­ne strei­ten

- die Men­schen Ide­en haben, klei­ne Appli­ka­tio­nen zur wei­te­ren Ver­net­zung ent­wi­ckeln

- die Men­schen das Sozia­le ent­de­cken, das Soci­al Web anneh­men und sich aus­tau­schen

- die Men­schen Unter­neh­men leben, die­se vor­an­brin­gen und sich mit ihnen iden­ti­fi­zie­ren

- die Men­schen mit Mar­ken anders umge­hen, als noch vor eini­gen Jah­ren

- die Men­schen blog­gen und mit ihren Gedan­ken nach Lösun­gen suchen, Soci­al Media zu fas­sen

Ergo: Aus­tausch, Dia­log, Debat­tie­ren, Ver­net­zung, Unter­neh­men, Men­schen, Mar­ken, Gedan­ken

Jetzt habe ich Stich­wör­ter, mit denen ich Vero­ni­ka a.k.a Soci­al Media grei­fen kann. Und lau­sche dem Piep­matz, der mich oben in den Bäu­men die Stra­ße ent­lang beglei­tet und ein gar altes Lied­lein zwit­schert… Nur für mich? Nein, für alle.

About Johan­nes Lenz

soci­al web­zopf, #cor­po­ra­te #soci­al #com­mu­ni­ca­ti­ons @starcomgermany & @akom360 and fan of #wer­der